Feuerbohne – Steckbrief

Feuerbohne – Steckbrief
Natürlicher Sichtschutz mit Feuerbohnen – Foto: jonnysek / stock.adobe.com

Feuerbohnen schätzt man in der Steiermark als Käferbohnensalat. In Norddeutschland entsteht mit ihnen ein leckerer Eintopf. Im Garten sind Feuerbohnen eine Augenweide. So werden sie angebaut.

Botanik:
Die Feuer- oder Prunkbohne (Phaseolus coccineus) gehört wie andere Bohnen, Klee oder Erbsen zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae).

Standort:
sonnig bis halbschattig

Boden:
locker, humos, gleichmäßig feucht

Anbauen:
Anfang Mai ins Beet säen,

Saattiefe:
nicht tiefer als drei Zentimeter;

Pflanzung:
ab Mitte Mai,

Rankhilfen:
gespannte Schnüre, Drähte; Gitter an der Wand; Holzpfähle als Pyramide;
pro Rankstange 5– bis 6 Samen flach ausbringen;

Mischkultur: gute Nachbarn:
Bohnenkraut, Erdbeeren, Gurken, Kapuzinerkresse, Kohlarten, Radieschen, Rettich, Rote Bete, Salat, Spinat, Tomaten

Mischkultur: schlechte Nachbarn:
Fenchel, Knoblauch, Lauch, Zwiebeln

Düngen:
Kompost als Starthilfe
Brennesseljauche während der Blütezeit;

Pflegen:
im Wurzelbereich jäten, hacken, anhäufeln und ab Blühbeginn gleichmäßig feucht halten;

Blüte:
von Juni bis September;
Schmetterlingsblüten in den Farben: feuerrot, weiß, weiß-rot, gelb;

Ernten:
ab August bis zu den ersten Frösten die milchreifen Hülsen pflücken;

Verwendung der Hülsen:
jung und zart geerntet als Salat oder Gemüsebeilage;

Samenkörner:
in den Farben: rot, violett, schwarz, weiß, mehrfarbig gesprenkelt und marmoriert;
Bohnenkerne für die Küche und als Saatgut voll ausreifen und gut trocknen lassen.

Roh giftig!
Hülsen und Samen enthalten das giftige Eiweiß Phasin und müssen vor dem Verzehr mindestens 10 Minuten gekocht werden.

 

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