Fitmacher für den Winter

Viele Gehölze und Stauden lassen sich jetzt am besten pflanzen.
 
Zierapfel (Malus)
 
Aus seinen Blüten entwickelt der Strauch oder Baum im Herbst viele kleine, vitaminreiche Äpfelchen, die je nach Sorte gelb, orange oder rot leuchten. Sie sind hervorragend für die Zubereitung von Gelee oder Marmelade geeignet, denn ihr Pektingehalt ist höher als der herkömmlicher Apfelsorten.
 
 
 
Auch Walderdbeeren (Fragaria vesca) sind nun reif
 
Die bodendeckenden, pflegeleichten Stauden bilden im Laufe der Zeit dichte, dunkelgrüne Teppiche, die noch bis zu den ersten Herbstfrösten mit Beerenfrüchten versehen sind. Die anspruchslosen Pflanzen gedeihen am besten im lichten Schatten von locker stehenden Gehölzen und tragen von Mai bis in den Sommer hinein weiße Blüten. Die Früchte sind – wie die des Zierapfels – kleiner als bei den Geschwistern aus der Obstabteilung: Verglichen mit den handelsüblichen Erdbeeren sind sie aber auch aromatischer!
 
Die Apfelbeere (Aronia)
 
Im Herbst trägt auch die Apfelbeere (Aronia) schmackhafte Beerenfrüchte – ein in Deutschland vor einiger Zeit noch eher unbekannter Strauch. Aufgrund ihres besonders hohen Gehalts an Vitaminen und Mineralien hat die Popularität dieser Beeren in den letzten Jahren deutlich zugenommen. 
 
Die Beeren sind roh essbar und lassen sich vielseitig verarbeiten. Lecker sind sie als Trockenfrucht oder kandiert, als Konfitüre oder Kompott, aber auch als Fruchtsoße zu Wildgerichten. Sie schmecken säuerlich-herb und ihr Saft duftet leicht nach Bittermandeln.
 
Jetzt pflanzen
 
Viele Gehölze und Stauden lassen sich jetzt am besten pflanzen. Selbst im Spätherbst ist der Boden noch warm genug, so dass die Pflanzen noch neue Wurzeln bilden. Erst im Winter und bei Bodenfrost ruht ihr Wachstum. Zudem wachsen Gehölze und Stauden auch durch Herbst- und Winternässe besonders gut an, weil sich beim Pflanzen entstehende Hohlräume besser schließen. Im Frühjahr können sich die neuen Gartenbewohner über die bereits gebildeten Wurzeln gut mit Wasser und Nährstoffen versorgen, die Gefahr zu vertrocknen verringert sich.
 
Quelle: PdM
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