Folge 4: Endlich aussäen

So eine Kälte! Bei uns am Ammersee gab es dieses Jahr Anfang Mai noch Nachtfröste. Aber seit gestern ist es richtig warm, endlich traue ich mich die Sojabohnen auszusäen.
 
Es ist der 7. Mai, und ich habe gegoogelt, dass es demnächst keinen Nachtfrost mehr gibt und die Temperaturen eher mild bleiben. Heute wird also ausgesät.
 
Vorher verteile ich noch das schwarze Pulver, das bei mir im Kühlschrank lagert, gleichmäßig in den 12 Samentütchen. Das sind Knöllchenbakterien und sie werden eine Symbiose mit den Soja-Pflanzen eingehen. Die Wurzeln lassen die Bakterien in extra für sie gebildeten Wurzelknötchen leben und werden dafür mit Stickstoff entlohnt, den die Bakterien aus der Luft saugen und so umwandeln, dass die Pflanze etwas damit anfangen kann.
 
Das Beet wird in 12 gleichgroße Flächen aufgeteilt und die Böhnchen in Reihen mit 50 cm Abstand in 2 cm tiefe Rillen gesät. Meine Tochter hilft mir dabei, als Vegetarierin findet sie das Soja-Experiment natürlich cool.
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