Folge 7: Soja würde Spanien wählen

Während ich im Urlaub literweise 30er-Sonnenmilch auftragen musste, um nicht zu verbrutzeln, wurde für Bayern „Land unter“ gemeldet. Wieder daheim bin ich sofort auf’s Feld gestürmt…
 
Sie haben überlebt! Wenigsten die meisten.
 
Die armen Kerlchen, die am nächsten neben dem Wall aus Queckenabfällen wachsen, sind aber ganz schön angefressen. Wie war’s noch gleich? Man soll das Gemüsebeet immer mit mindestens 5 m Abstand zum Kompost anlegen. Das hätte ich doch wissen müssen!
 
Ach ja, von den Salaten, die ich als Fangpflanzen zwischen die Soja-Reihen gesetzt hatte, haben die Schnecken kein Fitzelchen mehr übrig gelassen. Die bekömmlichen Blättchen brauchten sie bestimmt dringend als Verdauungshilfe, denn die Eiweißbombe Soja enthält so einige Stoffe, die Fraßfeinde abschrecken sollen. Und das liegt ihnen wohl doch im Magen.
 
Tja, liebe Schnecken, man soll Soja eben nicht in großen Mengen roh verzehren.
 
 
 
Teilen