Frostschäden

Die vier häufigsten Winterschäden, ihre Ursachen und was Sie dagegen tun können. 
 
 
1. Schadbild:
Welkes, braunes Laub an immergrünen Gehölzen.
 
Ursache:
Gefrorener Boden, aus dem kein Wasser nachgeliefert werden kann. Gleichzeitige Sonneneinstrahlung führt zu starker Verdunstung.

Hilfe:
>> Schattieren der Pflanze mit Vlies oder einer Reisigmatte.
>> Gießen an frostfreien Tagen.
>> Beschädigte Zweige bis ins gesunde, grüne Holz zurückschneiden.
 
 
2. Schadbild:
Tiefe Risse an der Südseite von Baumstämmen, besonders an Obstgehölzen.
 
Ursache:
Auf Grund der Temperaturunterschiede zwischen kalten Nächten und sonnigen Tagen entstehen Spannungen im Holz, die zu Rissen in der Rinde führen.
 
Hilfe:
>> Stammanstrich aus Kalk, der die Sonnenstrahlen reflektiert, sodass sich das Holz an schönen Tagen nur wenig erwärmt.
 
3. Schadbild:
Braune Triebe an Rosen mit ausgetrocknetem Mark.
 
Ursache: Lang anhaltende, tiefe Temperaturen oder starke Trockenheit.
 
Hilfe:
>> Anhäufeln im Herbst.
>> Eine Schicht Reisig oder Fichtenzweige als Isolierung und Verdunstungsschutz.
 
4. Schadbild:
Die Wurzelballen von Stauden frieren hoch und liegen locker an der Beetoberfläche.
 
Ursache:
Eiskristalle im Boden drücken durch ihr größeres Volumen im Vergleich zu Wasser den Wurzelballen heraus.
 
Hilfe:
>> Hochgefrorene Pflanzen an frostfreien Tagen neu eingraben.
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