Pause für das Frühbeet

Dem Frühbeet tut jetzt eine Gründüngung gut. Damit wird die Humusschicht erhöht und die Bodenstruktur verbessert. 
 
Nun sind alle Jungpflanzen aus dem Frühbeet verschwunden und Sie könnten die Fläche – ohne Glasbedeckung – wie ein normales Beet bepflanzen.
 
Häufig werden Gurken, Tomaten oder Kürbisse hineingesetzt. Aber auch das Frühbeet braucht gelegentlich eine Ruhepause, um wieder fit für die kommenden Frühjahrskulturen zu sein.
 
Säen Sie zum Beispiel Gründüngungspflanzen ein, die Sie abmähen und in die oberste Bodenschicht einarbeiten, bevor sie holzig werden und / oder blühen. So wird der Humusanteil im Frühbeet erhöht und die Bodenstruktur verbessert.
 
Säen Sie aber keine Kohlgewächse wie Senf aus, denn es wachsen vermutlich in jedem Jahr Jungpflanzen aus dieser Familie (Brokkoli, Kohlrabi, Kohl, Blumenkohl u.a.) im Frühbeet.
 
Bienenfreund, Buchweizen, Sommergetreide, Weidelgras sind aus Sicht einer abwechslungs- reichen Fruchtfolge besser geeignet. Nach dem Einarbeiten warten Sie zwei Wochen, bis Sie noch einmal Gründünger oder eine andere Kultur ausbringen.
 
Wem das Säen und Einarbeiten zu viel Mühe bereitet, kann auch eine 5 bis 8 cm dicke Mulchschicht aus Grasschnitt und Ernterückständen auf das Frühbeet legen. Ist sie verrottet, harken Sie die Reste ab und werfen diese auf den Kompost. Dann legen Sie die nächste Mulchschicht auf.
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