Für Igel, Rotkehlchen und Co.

BGL
BGL

Mit einem Reisighaufen aus Schnittgut unterstützen Sie die Tiere im Garten.
 
Im Herbst werden viele außer Form geratene Gehölze geschnitten. Das Schnittgut von Hecken, Sträuchern und Gebüschen muss man jedoch nicht unbedingt komplett entsorgen oder im Häcksler verschwinden lassen.
 
Landschaftsgärtner empfehlen, an einer geschützten Stelle im Garten einen Reisighaufen anzulegen. Die Profis wissen, dass man so der heimischen Tierwelt etwas Gutes tut.
 
Nicht nur Igel freuen sich über einen solchen Rückzugsort und Schlafplatz. Auch eine Reihe weiterer Tierarten, zum Beispiel die Rotkehlchen, sind darauf spezialisiert, in totem Unterholz zu jagen und dort ihren Nachwuchs aufzuziehen. Andere Vögel verkriechen sich vor allem bei Gefahr gern zwischen den Ästen.
 
Wenn das Holz mit der Zeit verrottet, sackt der Haufen zusammen und sollte mit neuem Schnittgut aufgefüllt werden. Dies muss nicht zwangsläufig aus dem Garten stammen: Man kann beispielsweise auch nach Weihnachten die Zweige vom Tannenbaum einarbeiten.
 
Quelle: BGL
Teilen