Gärten mit dem Klima wandeln

Klimawandel im Garten
Foto: joern_gebhardt / stock.adobe.com

Wie können Gärtner ihr Stück Grün angesichts zunehmender Wetter-Extreme schützen und gestalten?

Das Wetter stellt uns immer öfter vor große Herausforderungen: Hitzewellen, Starkregen, Hagel, Sturm.

Handeln statt reden

Während sich Politiker noch streiten, ob es einen Klimawandel gibt und – falls ja – wie man am besten gegensteuert, müssen sich Gartenbesitzer längst mit den Fakten auseinandersetzen, wie zum Beispiel im vergangenen Hitzesommer.

Jenseits aller Meinungsverschiedenheiten über die Ursachen, belegen Wetteraufzeichnungen folgendes:

Seit Mitte des letzten Jahrhunderts steigen die Temperaturen. Hitzeperioden, aber auch Unwetter und Starkregen treten immer häufiger auf und Experten prognostizieren: Diese Entwicklung setzt sich fort.

Klima für Weinanbau

Nicht alles daran ist schlecht für uns Gärtner. Der Wein erreicht 2018 Jahrhundertqualität dank des sonnenreichen Sommers. Die Obstgärten bescherten Rekordernten und das auch noch weitgehend madenfrei, da es der Kirschessigfliege zu heiß war.

An Rosen traten kaum Pilzkrankheiten auf und trockenheitsverträgliche Stauden trieben die schönsten Blüten.

Andere Kulturen jedoch litten massiv unter der monatelangen Trockenheit und überlebten nur, sofern ausreichend bewässert wurde. Doch das kostbare Nass wurde mancherorts knapp und damit für Rasenflächen viel zu schade.

Wer sich also weiterhin an Blüten und Grün vor der Haustür erfreuen möchte und auch künftig eigenes Obst und Gemüse ernten will, geht besser mit dem Wandel und passt den Garten an die neuen Herausforderungen an. Man wird ihn nicht gegen jede Unbill wappnen können – Sturm bleibt Sturm. Aber manche Extreme lassen sich durch einfache Maßnahmen zumindest abmildern.

Was können Gärtner tun, um das eigene Grün fit zu machen für die Zukunft? Lesen Sie dazu unseren Beitrag im neuen kraut&rüben 12/2018.

Das Heft erhalten Sie am Kiosk oder im >> kraut&rüben-Shop

Teilen