Gartentipp

Ihre Vielfalt und Unempfindlichkeit machen Primeln zu einer empfehlenswerten Gartenblume.
 
Die Farbpalette ist sehr groß. Außer reinem Enzianblau findet man beinahe alle Farben unter den zahlreichen Arten und Sorten. In größere Gruppen gepflanzt, erzielen sie eine beeindruckende Fernwirkung im eher grauen Frühlingsgarten. Primeln haben einen hohen Nährstoffbedarf, da sie in der Regel reich blühen und eine üppige Belaubung aufweisen.
 
Peters empfiehlt eine Düngung im Frühjahr. Hier können sowohl Kompost, organische Dünger (beispielsweise Hornspäne), als auch mineralischer Mehrnährstoff-Dünger eingesetzt werden. Teilt man die Pflanzen alle 3-5 Jahre, fördert man ihre Langlebigkeit.
 
„Entfernen Sie abgeblühte Samenstände, dann säen sich die Pflanzen nicht zu stark aus und haben mehr Kraft um weitere Blüten hervorzubringen“, rät Peters.
 
Die Primel galt aufgrund ihrer frühen Blüte als Symbol der Hoffnung, der Jugend und der Heilkraft des Frühlings. Durch den hohen Saponin-Gehalt haben die Wurzeln der Primeln eine schleimlösende und auswurffördernde Wirkung und kamen deshalb bei Erkrankungen der Atemwege zum Einsatz.
 

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