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Praktisch: Gemüse als Windschutz

Vom Wind geschützte Pflanzen liefern höhere Erträge. Entsprechenden Schutz können andere Gewächse bieten – schön und praktisch.

Diese Gemüsesorten können andere Pflanzen vor Wind schützen: Feuerbohnen zum Beispiel. Foto: Adobe Stock/creativenaturemedia

Vom Wind geschützte Pflanzen liefern höhere Erträge. Entsprechenden Schutz können andere Gewächse bieten – schön und praktisch.

Vom Wind geschütztes Gemüse liefert höhere Erträge. Als Schutz eignen sich z.B. Bohnen. Gurken, Kürbisse, Salate, Buschbohnen und viele andere Gemüsearten liefern an geschützten Stellen höhere Erträge (bis zu 20 %) als an windoffenen.

Die geschützten Standorte

  • sind wärmer,
  • die Pflanzen verdunsten weniger Wasser,
  • und sie bleiben von Windschäden verschont.

An windoffenen Standorten dagegen fallen Pflanzen noch mehr im Wachstum zurück als an trockenen. Der Wind führt den verdunsteten Wasserdampf schnell von den Blättern ab. Durch diese Sogwirkung steigt die Verdunstungsrate um ein Vielfaches. Kalter Wind kühlt zudem die Pflanzen aus.

Windschutz hält außerdem Schädlinge wie Möhrenfliegen vom Einwandern in den Garten ab. Wenn sie sich allerdings dort bereits eingenistet haben, sollte man die Beete mit Gelben Rüben an windoffenen Standorten anlegen. Denn die Möhrenfliegen sind sehr schlechte Flieger und werden leicht vom Winde verweht.

Als Windschutz eignen sich

  • Erbsen
  • Kardy
  • Stangenbohnen, vor allem Feuerbohnen
  • Zuckermais
  • Topinambur (neigt zum Verwildern)
  • Rosenkohl
  • Palmkohl

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