Genuss von der Stange

Leseprobe aus kraut&rüben 10/2017

Lauch-Saison - Leseprobe aus k&r 10/2017

Lauch oder Porree – jetzt hat das Gemüse Hochsaison. Auf dem Beet und in der Küche.

 

Eine dicke Wachsschicht ist es, die dem Laub von Herbst- und Winterlauch sein typisch blaugrünes Aussehen verleiht und die Pflanzen zu unvergleichlich zähen Burschen auf dem winterlichen Gemüsebeet macht. Sorten wie ‘Blaugrüner Winter’ und daraus entstandene Varianten halten selbst in rauen Regionen bis zum Frühling durch. Das, sein würzig-milder Geschmack und die zahlreichen gesunden Inhaltsstoffe öffnen dem Lauch das Tor zu vielen Gärten.

Ursprünglich stammt der Zwiebelverwandte aus Kleinasien. Erst im Mittelalter reiste er im Gepäck römischer Soldaten über die Alpen. Frühe Formen hatten noch dickbauchige, zwiebelartige Wurzelhälse, die ihnen Züchter mit der Zeit abgewöhnten. Stattdessen trimmten sie die Pflanzen auf Frosthärte.

Heute gibt es Sommer-, Herbst- und Wintersorten, die ihrer Jahreszeit optimal gewachsen sind. Hell-laubige Sommersorten wir ‘Früher Sommer’ oder ‘Hilari’ sind im Kochtopf schneller gar als ihre harten Brüder. Ihre Erntesaison erstreckt sich von Juli bis September. Direkt im Anschluss sind alle Herbstsorten reif, etwa ‘Blaugrüner Herbst’ und ‘Siegfried’.

Den Höhepunkt des Lauchjahres bilden aber die Wintersorten. Neben ‘Blaugrüner Winter’ sind das etwa ‘Herbstriese 2/Hannibal’ oder ‘Atlanta’. Sie liefern von Dezember bis April stets frische Lauchstangen für die Küche. Denn einmal geerntet bewahrt das Gemüse im Kühlschrank nur fünf Tage lang Konsistenz und Geschmack.

 

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