Wussten Sie schon, dass…

… sich Geophyten sowohl dazu eignen, einzelne Blütehöhepunkte im Garten zu schaffen, als auch ganze Gartenpartien mit Blüten zu bedecken und zu verwildern?
 
„Generell sollten Zwiebelpflanzen erst abgeschnitten werden, nachdem das Laub vergilbt ist“, rät Engelmann. Schneidet man vorher, können sich nicht genügend Reserven in der Knolle einlagern und die Bestände gehen zurück.
 
„Zum Verwildern an schütteren Rasenstellen, zum Beispiel unter Bäumen und Sträuchern, eignet sich der Elfenkrokus (Crocus tommasinianus) besonders gut“, so der Landschaftsarchitekt.
 
Generell pflanzt man frühlingsblühende Arten im Herbst so frühzeitig wie möglich, damit noch vor dem Winter eine gute Wurzelentwicklung stattfinden kann. Getopfte herbstblühende Arten können im Frühjahr gepflanzt werden.
 
Herbstzeitlose sollten in der Zeit zwischen dem Absterben des Laubes und der Blüte gepflanzt werden. Hin und wieder kann man im gut sortierten Fachhandel getopfte Pflanzen blühend erwerben. Die Pflanztiefe beträgt das zwei- bis dreifache der Zwiebel- oder Knollengröße.
 
Attraktive Blütenhöhepunkte können auch mit Tulpen (Tulipa) oder Prärielilien (Camassia) im frühen Staudenbeet geschaffen werden. Besonders schön und langlebig sind diese Pflanzen in Kombination mit mediterranen Stauden wie Salbei (Salvia) oder Thymian (Thymus). Weder den Tulpen noch den Prärielilien oder diesen Stauden macht die Sommertrockenheit etwas aus.
 
 
 
 
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