Gewürz-Printen

photocrew - Fotolia.com
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An dem einfachen Grundrezept des würzigen Gebäcks hat sich bis heute kaum was geändert.
 
Schon seit dem Mittelalter lassen sich die Aachener ihre Printen schmecken. 
 
Das brauchen Sie
 
500 g Zuckerrübensirup
40 g Wasser
50 g Zucker
150 g feiner Krümelkandis
3 TL Zimt
2 TL gemahlener Anis
2 TL Korianderpulver
1 Msp. Ingwerpulver
1 Msp. gemahlene Nelken
1 Msp. Kardamom
1 Msp. Macis oder Muskat
je 30 g Orangeat und Zitronat, fein gewogen
600 g Mehl und
6 g Pottasche in 3 EL Wasser aufgelöst
 
So wird’s gemacht
 
◆ Rübensirup mit Wasser in einem großen Topf sanft erhitzen.
 
◆ Topf vom Herd nehmen und Zucker und Krümelkandis einrühren.
 
◆ Mehl und Gewürze dazugeben.
 
◆ Die in Wasser gelöste Pottasche darüber träufeln und gründlich mit dem Teig verkneten.
 
◆ Der Teig soll zugedeckt mindestens einen, besser 2–3 Tage in einem kühlen Zimmer ruhen.
 
◆ Backblech mit Backpapier belegen, Ofen auf 150 °C vorheizen.
 
◆ Den zähen Teig in mehreren Portionen auf einem bemehlten Brett 2 mm dick ausrollen und mit einem Messer etwa 3 x 8 cm große Vierecke ausschneiden.
 
◆ Die Teigstücke im Abstand von etwa 1–2 cm auf das Blech legen.
 
◆ 15–20 Minuten lang bei 150 °C backen. Durch die niedrige Backtemperatur bleiben die Printen weich und können gleich verzehrt werden.
 
◆ Nach dem Auskühlen die Lebkuchen in einer Dose aufbewahren.
 
◆ Wenn die Printen sehr hart sind, einen halben Apfel mit in die Dose legen.
 
Der letzte Pfiff
 
Vor dem Backen können Sie etwas Krümelkandis auf die Teig-Vierecke drücken oder die gebackenen und ausgekühlten Printen mit Schokolade oder Zuckerglasur überziehen.
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