Gewusst wie – so füllen Sie Pflanzen-Lücken

Vor allem bei Neuanpflanzungen klaffen oft noch Lücken im Beet, die es schnell zu füllen gilt.
 
Einjährige Pflanzen, wie Ringelblume (Calendula), Mehlsalbei (Salvia farinacea) oder das Schmuckkörbchen (Cosmea) sind Pflanzen, die für eine schnelle Blüte sorgen.
 
Wenn viel Platz vorhanden ist, kann auch die einjährige Spinnenblume (Cleome) angesiedelt werden. Aber auch Stauden, die sich aussäen, können in diesen Bereichen mit raschen Blütenergebnissen punkten.
 
Diese Pflanzen sind zwar oft kurzlebiger als andere Arten, wachsen aber recht schnell und blühen schon im ersten Sommer sehr üppig. Durch Selbstaussaat sorgen sie dafür, dass sich das Gartenbild immer wieder ändert.
 
Man muss nur beim Jäten dort Sämlinge stehen lassen, wo einem die Ausbreitung zusagt. Neben dem Langblüher Verbene (Verbena bonariensis) eignet sich zum Beispiel auch der gelbblühende Lerchensporn (Corydalis lutea).
 
Selbst für kleinste Lücken in schattigeren Lagen ist der Dauerblüher geeignet, berichtet Moll. Er vagabundiert durch Selbstaussaat und besiedelt sogar Mauerfugen. Durch das farnähnliche Blatt wirkt die Pflanze sehr grazil.
 
Die Lichtnelke (Lychnis coronaria) bringt leuchtend magentarote Blüten über einen langen Zeitraum und hat ein tolles weißfilziges Blatt, das sich gut mit weißen Blüten ergänzt. Soll die Selbstaussaat reduziert werden, müssen die Samenkapseln vor der Reife entfernt werden, empfiehlt Moll.
 
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