Glockenblumen: Ab in den Garten

Zuerst im Zimmer, dann im Garten: Glockenblumen blühen zart. Foto: Adobe Stock/Maksim Kostenko

Wann können Glockenblumen ins Freie? Bald! Die zart-blühenden Lieblinge können nach den letzten Frösten in den Garten gepflanzt werden.  

Am richtigen Standort wachsen und blühen die winterharten Pflanzen jahrelang. Ihre natürliche Blütezeit ist der Sommer. Dass sie trotzdem im zeitigen Frühjahr als Zimmerpflanze angeboten werden, liegt an der jahrelangen Züchtungsarbeit der Anbieter. Sie blühen im Zimmer im Vergleich zu anderen Frühjahrsblühern erstaunlich lange.

Im Zimmer
Ein heller bis sonniger Standort ist wichtig. Sie vertragen Temperaturen von 10 bis 30 °C. Wobei Sie bei hohen Temperaturen schnell verblühen.
Die Glockenblumen dürfen nicht austrocknen, aber auch nicht im Wasser stehen. Heben Sie einfach den Topf an. Fühlt er sich leicht an, dann sollte gegossen werden. In einem warmen Zimmer sollten Sie alle drei Tage kontrollieren.

Umzug vorbereiten
Nachdem die Glockenblumen verblüht sind, werden die braunen Blüten entfernt. Ein starker Rückschnitt ist bei den kompakten Pflanzen nicht nötig. Solange noch Frostgefahr herrscht, bleiben sie am besten geschützt an einem hellen Standort im Haus. Die vorgetriebenen Pflanzen würden selbst bei leichten Frösten erfrieren.
Ab Mitte Mai erwartet die Glockenblumen dann ein zweiter Lebensabschnitt im Garten. Die Glockenblumen gedeihen in jedem Gartenboden. Sie sind so genügsam, dass sie im ersten Jahr keinen Dünger brauchen. Nach dem ersten Winter im Freien reicht eine leichte Düngergabe mit Kompost von 3l pro Quadratmeter.

Quelle: Brigitte Goss, Bayerische Gartenakademie
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