Gute Gründe für Wildobst

Fruchtender Sanddorn
Sanddorn; Foto: UbjsP/stock.adobe.com

Holunder, Sanddorn, Eberesche, Wild­rosen (Hagebutten) und sonstige Wildobstarten erleben derzeit eine bislang nie gekannte ­Nachfrage. Zu Recht, denn lange Zeit wurde ihr Wert unterschätzt.

Deshalb ist Wildobst beliebt wie nie

  • Wildobst ist pflegeleicht, es leidet deutlich weniger unter Krankheiten und Schädlingen als Apfel-, Birn-, Kirsch- und andere Obstbäume.
  • Viele Wildobstarten wie Apfelbeere, Eberesche oder Kornelkirsche passen auch in kleine Gärten. Die Gehölze bleiben verhältnismäßig niedrig und lassen sich leicht ab­ernten.
  • Da die Gehölze züchterisch wenig bearbeitet sind, enthalten ihre Früchte noch die gesamte Palette an wertvollen Inhaltstoffen, die die ­Natur zu bieten hat, darunter gesundheitlich so wichtige Stoffe wie Biophenole (Anthocyane, Flavonoide, Chlorogensäure, Zimtsäuren) und Carotinoide. Sie stärken die Abwehrkräfte, schützen vor ­Infektionen und Krebs. Sanddorn und Hagebutte übertrumpfen alle heimischen ­Früchte und viele nicht heimische wie Zitronen um ein Vielfaches an Vitamin C. Die Früchte sind nicht nur gesund, sie sind auch vielseitig verwertbar.
  • Wildobsthecken leisten einen ­aktiven Beitrag zum Naturschutz.Sie bieten Lebensraum und Futter für viele Vögel, Insekten und andere Kleintiere.
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