Himbeeren für den Herbst

Foto: Julian Nitzsche / pixelio.de

Herbsthimbeeren werden nicht von den Maden des Himbeerkäfers befallen. Leider verbreitet sich nun ein anderer Schädling.

Seit Jahren schon gewinnen die Herbsthimbeeren stetig an Beliebtheit im Hausgarten. Kein Wunder, denn in der Regel tummeln sich in ihren Früchten keine Maden, denn diese Himbeeren blühen so spät im Jahr, dass der Himbeerblütenstecher seine Eier schon längst woanders abgelegt hat.

Leider macht sich seit ein paar Jahren ein neuer Schädling breit. Die eingewanderte Kirschessigfliege (Drosophila suzukii) befällt nicht nur Kirschen, sondern leider auch Himbeeren.

Was tun?

Befallene Früchte werden am besten sofort gepfückt und über den Hausmüll entsorgt. Keinesfalls soll man sie am Strauch hängen lassen oder auf dem Kompost entsorgen.

Die Rutenkrankheit ist bei Herbsthimbeeren eher selten ein Problem, weil man vor dem Winter alle Triebe bodeneben abschneidet.

Wenn es einen sonnigen, warmen Herbst gibt, stehen späte Himbeeren auch geschmacklich ihren früh reifenden Kollegen in nichts nach.

Eine relativ neue Sorte ist ‘Himbo-Top’, und sie bekommt durchweg gute Noten von den Gärtnern. ‘Himbo-Top’ ist aus einer Kreuzung von ‘Autumn Bliss’ und ‘Himbo-Queen’ entstanden. Sie hat große hellrote Früchte, die sich spielend leicht vom Zapfen abziehen lassen. Diese werden etwa ab Mitte August reif, das ist circa zwei Wochen später als die von ‘Autumn Bliss’, und man kann sie meistens bis zum ersten Frost ernten.

Die Pflanzen selbst sind starkwüchsig, bilden aber nicht sehr viele Ausläufer. Das hat den Vorteil, dass die Reihen locker bleiben und viel Sonne an die reifenden Früchte gelangt.

Foto: Julian Nitzsche  / pixelio.de

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