Wonnevolle Blüten für die Vase

Hortensien sind nicht nur attraktiv im Garten, auch in der Vase kommen sie gut zur Geltung.
 
In ihrer Heimat Asien, in den südamerikanischen Anden und in Nordamerika wachsen mehr als 1200 verschiedene Hortensienarten in der freien Natur. Über 100 sind bei uns als Schnittblumen zu haben.
 
 
 
Hortensien für die Vase
 
Die bauschigen, verschwenderisch schönen Blüten lassen sich kurz geschnitten schön in kleinen Vasen arrangieren und sind bei Sommerfesten und Hochzeiten eine beliebte Tischdekoration. Da die Blüten der Hortensie fest und rund geformt sind, eignen sie sich auch gut für gemischte Sträuße und natürlich für den Brautstrauß.
 
Besonders große Exemplare der Hortensie, mit dicken Blütenköpfen und bis zu 80 Zentimeter langen Stilen, sehen auch pur hinreißend aus.
 
Bevor die Hortensien in die Vase gestellt werden, sollte man die unteren Blätter entfernen, denn sie entziehen der Schnittblume nur unnötig Kraft und trüben das Wasser. Gibt man Schnittblumennahrung in das Vasenwasser von Hortensien, können sich die Einzelblüten schön entfalten und halten deutlich länger.
 
Wer die üppigen Blütenbälle anschließend trocknen möchte, der sollte beim Kauf darauf achten, Hortensien mit dem Namenszusatz ‘Classic‘ zu wählen. Diese Blüten konnten lange am Strauch ausreifen. Sie sind in der Vase besonders lange haltbar und lassen sich danach einfacher trocknen als frisch aufgeblühte Hortensien. Diese ‘Classic‘-Blütenbälle werden im Fachjargon auch als ‘durchgefärbt‘ bezeichnet.
 
Die sogenannten durchgefärbten Hortensien verändern im Laufe der Saison die Farbe. Ihre rosa, violetten, blauen oder weißen Blütenkugeln färben sich dann grün und sind teilweise wunderschön zweifarbig.
 
Hortensien-Poesie
 
Begeistert über die romantische Verfärbung der Hortensienblüten schrieb einst Rainer Maria Rilke in seinem Gedicht Rosa Hortensie:
 
Wer nahm das Rosa an?
Wer wußte auch,
daß es sich sammelte
in diesen Dolden?
Wie Dinge unter Gold,
die sich entgolden,
entröten sie sich sanft,
wie im Gebrauch.
 
Quelle: BBH
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