Hyazinthen treiben

Dhoxax - Fotolia.com
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Hyazinthen duften herrlich und lassen mitten im Winter einen Hauch von Frühling erahnen.
 
Im Handel gibt es Hyazinthenzwiebeln, die durch spezielle Wärmebehandlung zur Treiberei vorgesehen sind.
 
Hyazinthen im Glas
 
Setzen Sie die Zwiebel auf ein spezielles Hyazinthenglas, das Sie mit abgekochtem Wasser füllen. Die Zwiebel soll 5 mm über der Wasseroberfläche schweben. Mit einem spitzen Papierhut abgedeckt – er täuscht dunkles Erdreich vor – wird die Hyazinthe bei 5–10° C aufgestellt. Wechseln Sie regelmäßig das Wasser.
 
Sobald die Zwiebel austreibt und das Hütchen hochhebt, nehmen Sie dieses ab und stellen die Pflanze an einen warmen, hellen Platz.
 
Hyazinthen im Topf
 
Wärmebehandelte Hyazinthen können Sie auch in kleine Tonblumentöpfe (nur 2–3 cm größerer Durchmesser als Zwiebeldurchmesser) mit leicht feuchter, sandiger Blumenerde setzen. Drücken Sie die Zwiebel nur zur Hälfte in die Erde. Decken Sie den Topf mit einem Hütchen ab und stellen Sie ihn dunkel und kühl, bei 5–6 °C, auf.
 
Sobald Blätter erscheinen und Wurzeln aus dem Loch am Topfboden herauswachsen, stellen Sie die Zwiebeltöpfe in einen etwas wärmeren, hellen Raum. Wenn sich die ersten Knospen gebildet haben, dürfen die Hyazinthen ins Zimmer. Die Blühdauer verlängert sich, wenn die Töpfe nachts kühler stehen.
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