Jetzt ist Pflanzzeit für Hecken

Mann pflanzt Hecke
Foto: mika/ stock.adobe.com

Ende September beginnt traditionell die Hecken-Pflanzzeit für Immergrüne und Nadelgehölze, ab Ende Oktober die für Laubgehölze.

Bewahren Sie die gekauften Pflanzen an einem schattigen Ort, und bedecken Sie deren nackte Wurzeln mit einem feuchten Tuch, bis sie an der Reihe sind und gepflanzt werden. Besser noch ist es, wenn Sie den Pflanzgraben schon vor dem Kauf ausheben und alles vorbereiten.

  • Spannen Sie eine Richtschnur, an der Sie sich beim Ausheben des Grabens orientieren. Heben Sie einen Graben aus, der etwa um ein Drittel tiefer und breiter ist als die Wurzelballen der Gehölze.
  • Da Hecken häufig auf schmalem Fuß leben, ist ein guter Boden besonders wichtig. Bessern Sie den Aushub mit reifem Kompost auf.

Guter Start in der Hecke

  • Laubgehölze kürzt man vor dem Pflanzen um ⅓ ein, Nadelgehölze kappt man lediglich auf eine Höhe.
  • Verteilen Sie die Gehölze gleichmäßig im Graben. Als Richtwerte gelten: für eine lockere Laubhecke (Hainbuche) 1–2 Pflanzen pro laufendem Meter für eine lockere Nadelhecke (Eibe) 2–3 Pflanzen und für eine eng geschlossene, streng geschnittene Hecke (Berberitze, Liguster) 3–5 Pflanzen. Für niedrige Buchshecken planen Sie bis zu 7 Pflanzen pro Meter ein.
  • Setzen Sie die Gehölze nie tiefer, als sie in der Baumschule gestanden haben. Die richtige Höhe ist leicht am Wurzelhals oder dem Ballen zu erkennen.
  • Füllen Sie den Pflanzgraben zunächst halb mit der aufgebesserten Aushub-Erde auf und schlämmen sie gründlich ein, damit die Wurzeln Kontakt zum Boden bekommen.
  • Schütten Sie anschließend die Erde bis zum Rand auf und rücken gegebenenfalls die Pflanzen gerade.
  • Zum Schluss noch einmal kräftig gießen. Ist der Herbst sehr trocken, den Boden hin und wieder wässern.
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