Jetzt Sommerblumen säen

Aussaat in Multitopfplatte aus Kokosfaser
andre/stock.adobe.com

Wer über den Sommer viele Kästen und Töpfe mit bunten Blumen bepflanzen möchte, lässt Jahr für Jahr einige Euro in Gärtnereien oder Gartencentern. Das muss nicht sein. Im Frühjahr selbst ausgesät, sind bis zur Freiluft-Saison jede Menge Terrassen-Klassiker einsatzbereit. So geht’s.

Viele Sommerblumen für Balkon und Terrasse lassen sich leicht aus Samen heranziehen. Ab Mitte Februar dürfen die von Petunie, Männertreu, Löwenmaul und Fleißigem Lieschen in die Erde, ab März die von Tagetes, Spinnenpflanze und Zinnie. Früher zu säen hat keinen Sinn: Die Keimlinge leiden unnötig unter Lichtmangel und wachsen zu weichen, langen Pflänzchen heran. Spätere Saaten holen extrem frühe meist ein.

Säen Sie in nährstoffarme Aussaaterde, damit die Sämlinge angespornt sind, Wurzeln auf Nahrungssuche zu schicken. Schließlich muss bald eine große Pflanze ernährt werden. Die meisten Samen keimen am besten, wenn man sie nur dünn mit Erde übersiebt: Die Lage sollte nicht dicker sein als das 3–4-fache des Samendurchmessers.

Nach dem Angießen mit einer feinen Brause beginnen die Samen zu quellen – ab jetzt dürfen sie nie mehr austrocknen. Das gelingt am besten, wenn die Saaten unter eine durchsichtigen Kunststoffhaube oder Folie ins Leben starten. Und natürlich bleiben die Aussaatkisten und Töpfe vorerst im warmen (Gewächs-)haus. Einen Umzug nach draußen verkraften sie erst nach den Eisheiligen Mitte Mai.

Teilen