Johannisbeeren schneiden

Wer im Sommer nach der Ernte nicht dazu gekommen ist, sollte es spätestens im Winter tun. 
 
Damit die Sträucher wieder hohe Erträge von guter Qualität liefern, müssen sie ausgelichtet werden. 

 

Greifen Sie nur bei trockenem und frostfreiem Wetter zur Schere, denn auf nassen Wunden haben Schmarotzerpilze leichtes Spiel.
 
Rote und Weiße Johannisbeeren
 
Am besten fruchten zweijährige Triebe mit 5 bis 15 cm langen Seitentrieben.
 
>> Entfernen Sie Triebe, die älter als 4 Jahre sind, kurz über dem Boden; man erkennt sie an der dunklen, graubraunen Rinde, jüngere Triebe sind hellbraun.
 
>> Lassen Sie nur so viele einjährige, neue Triebe stehen, wie Sie alte entfernt haben. Alle anderen einjährigen, vorzugsweise die schwachen Triebe, schneiden Sie bodeneben ab.
 
>> Die Sträucher sollten nach dem Schnitt 8 bis 10 kräftige, gut im Raum verteilte Bodentriebe aufweisen.
 
>> Hochstämmchen sollten nach dem Schnitt mit höchstens 6 bis 8 vitalen Zweigen garniert sein.
 
Schwarze Johannisbeeren
 
Am ertragreichsten sind die einjährigen Triebe.
 
>> Schneiden Sie die Triebe, die im vergangenen Jahr getragen hatten, bis auf einen kräftigen Seitenzweig zurück, der möglichst bodennah entspringt.
 
>> Jungtriebe, die aus dem Wurzelstock sprießen, bleiben stehen, wenn sie stark sind und genügend Platz haben.
 
Schwarze Johannisbeersträucher dürfen weit mehr Bodentriebe behalten als die roten, weil die einjährigen Triebe nicht verzweigt sind und nicht so viel Raum einnehmen.
 

 
 
Teilen