Sommerblumen säen

Wo Platz auf den Beeten vorhanden, können noch winterfeste Sommerblumen für die nächste Saison gesät werden. 
 
Einige Sommerblumen sind robust und frosthart. Sie keimen schon im Herbst, überwintern als winzige Blattrosetten und blühen dann im kommenden Jahr deutlich früher als ihre Beetgenossen, die im Frühjahr ausgesät wurden.
 
Nur bei sehr strengen Kahlfrösten ist ein Winterschutz aus Laub oder Reisig angebracht. Das gilt übrigens auch für Kamille und Kerbel.
 
Wer bereits Platz auf den Beeten hat, kann daher schon im Herbst zur Aussaat schreiten.
 
Sommerblumen, die im Herbst gesät werden können:
 
> Jungfer im Grünen (Nigella sativa): 30 cm hoch, filigranes Laub, blaue Blüten
 
> Cerinthe (Cerinthe major): 30 cm hoch, graugrünes wachsartiges Laub, dunkellila oder gelbe glockenförmige Blüten
 
> Schlafmützchen oder Kalifornischer Mohn (Eschscholzia californica): 20 cm hoch, leuchtende gelbe, orangefarbene Blüten
 
> Seidenmohn (Papaver rhoeas): Bis 60 cm hoch, rote oder rosafarbige Mohnblüten
 
> Spiegeleierblume (Limnanthes douglasii): 15 cm, kriechend, gelbweiße Blüten
 
> Judassilberling (Lunaria annua): 80 cm, purpurviolette Blütentrauben
 
> Vergissmeinnicht (Myosotis sylvatica): 20 cm, horstartig, hellblaue Blüten
 
 
Foto: Michael.O  / pixelio.de 
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