Kaffeesatz als Torfersatz

Foto: Christine Mall

Kaffeesatz schmeckt nicht nur den Regenwürmern im Komposthaufen, auch den Pflanzen im Garten und Balkonkasten bekommt er gut.

Die Pflanzen lohnen es mit kräftigem, gesundem Wachstum.

Der Säuregehalt im Kaffee wirkt sich günstig aus, nachdem die meisten Pflanzen einen leicht sauren Boden bevorzugen (Ausnahme Kakteen und Steingartenpflanzen). Bei Azaleen und Rhododendren darf die Kaffeesatz-Beigabe auch etwas höher ausfallen.

Ansonsten wird Kaffeesatz etwa im Mengenverhältnis wie Torf eingearbeitet. Die Erde nimmt bald eine krümelige Struktur an, hält das Regenwasser besser, trocknet oberflächlich gut ab, bleibt darunter aber lange feucht und lockt Regenwürmer an.

Kaffeesatz als Dünger

Mit Kaffeesatz gedüngte Pflanzen sollen weniger von Blattläusen und anderen Schädlingen befallen werden.

Rosen lieben ihn besonders und bilden mit der Zeit intensivere und dunklere Blüten.

Dieser Effekt entsteht auch bei Geranien. Harken Sie den Kaffeesatz an den Füßen der Pflanzen leicht ein.

In Wasser gelöster Kaffeesatz ist für Efeu ein guter Flüssigdünger.

Kaffeesatz sammeln

In einem Sammelbehälter mit Kaffeesatz bildet sich im Lauf der Zeit am Boden ein weißlicher Belag. Der Kaffeesatz ist deswegen nicht verdorben, sondern der Belag zeigt an, dass der Verrottungsprozess schon eingesetzt hat.

Sollten Sie Tee bevorzugen, müssen Sie nicht zum Kaffeetrinker werden! Fragen Sie doch einfach mal in Gaststätten und Kaffeehäusern, ob man für Sie sammelt.

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