Kalifornischer Mohn

Die hübschen einjährigen Sommerblumen sind frosthart und können bereits im Herbst ausgesät werden.
 
Der Kalifornische Mohn (Eschscholzia californica) wird auch Goldmohn oder Schlafmützchen genannt.
 
Er gehört zur Familie der Mohngewächse (Papaveraceae) und stammt aus der Gegend von Kalifornien, ist inzwischen aber in Australien, Südafrika, Südamerika und Europa weit verbreitet.
 
In unseren Breiten ist die robuste und pflegeleichte Pflanze einjährig. Dank ihrer langen, schlanken Pfahlwurzel kommt sie mit trockenen Standorten sehr gut zurecht, deutlich besser als die ebenfalls in Orange schwelgende Ringelblume.
 
Sie sollte an Ort und Stelle ausgesät werden, Verpflanzen verträgt sie nicht. Die lichthungrige Pflanze wirkt am besten, wenn sie großflächig ausgesät wird. Sie gedeiht auch auf kargen, steinigen Böden und benötigt selbst dort keinen Dünger.
 
Der Kalifornische Mohn blüht von Juli bis September. Er samt sich gerne selbst im Garten aus, häufig an sehr trockenen, ungemütlichen Stellen, wird aber nie zur Plage, da er sich leicht jäten lässt. Die verschleuderten Samen verharren bei ungünstigen Umweltbedingungen jahrelang im Boden, ohne zu keimen. Erst ausreichend Feuchtigkeit weckt sie aus ihrer Trockenstarre.
  
Blüten auf – Blüten zu
 
Die Blüten öffnen sich morgens und schließen abends. Bei trüber Witterung verschlafen sie den Tag. Für die Vase sind die Blüten ungeeignet, da sie nach kurzer Zeit ihre Blütenblätter abwerfen.
 
Bienen und andere Insekten besuchen gerne die Blüten.
 
 
Foto: Domino  / pixelio.de
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