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Rezepte für kalte Suppen – Gazpacho, Okroschka & Co.

Kalte Suppe, das mag fad klingen – so wie kalter Kaffee – ist es aber nicht. Gazpacho und alternative Kreationen sind ideal, um den Hunger zu stillen und uns an heißen Tagen mit Flüssigkeit und Mineralien zu versorgen.

Eine Schale Tomatenfenchelsuppe
Kalte Tomatenfenchelsuppe

Kalte Suppe für heiße Tage

Gazpacho, die ebenso würzige wie erfrischende Tomaten-Gurkensuppe aus Spanien kennen inzwischen viele. Einen Hype auf kalte Gemüsesuppen hat diese Urlaubs-Bekanntschaft hierzulande nicht ausgelöst. Auch bei mir nicht! Sinnvoll wäre das an heißen Sommertagen schon, denn schwere Kost verlängert das Suppenkoma nach der Mittagspause. Sich stattdessen auf erfrischende Säfte zu stürzen, bringt reichlich Zucker (Saccharose, Fructose) mit sich und übersäuert den Körper schnell. Gemüse dagegen wirkt in unserem Stoffwechsel basisch, denn es ist randvoll mit Mineralien. Die brauchen wir jetzt mehr als sonst, weil wir viel schwitzen und dabei nicht nur Wasser, sondern auch Mineralien bzw. Mineralsalze verlieren.

Ich gestehe, dass die Anregung für dieses Thema vom Rezept-Portal Chefkoch kommt, aber ich habe ein wenig experimentiert und mein eigenes Ding daraus gemacht. Mayonaise in der Suppe, nein danke! Ein Mix an verschiedensten Milchprodukten – nicht nötig! Möhre und Avocado – das kommt fad daher. Aber die Säure von Tomaten, dem Gmüse, das es jetzt in Hülle und Fülle gibt, passt zu vielen anderen Gemüsen: Knollen- und Staudensellerie, Zucchini und Karotten, Paprika und zu Früchten wie Aprikose, Nektarine, Pfirsich und Melone. Sie können das Fenchel-Tomaten-Rezept als Grundlage nehmen und varieren: Staudensellerie und/oder Früchte statt Fenchel und vieles mehr.

Als Basis für eine kalte Suppe, bei der das Gemüse zuvor nicht gekocht wurde, eignen sich statt der Tomaten auch Gurken, Avocado und Körnermais. Statt mit Toastbrot lässt sich eine solche Suppe durch Avocado, gekochte Berglinsen, geriebene Walnüsse oder Mandeln andicken. Die Kräuter und Gewürze können die Kreation mittelmeerisch, orientalisch oder indisch aufpeppen.

Etliche Rezepte, die ich im Internet gefunden haben, waren überfrachtet mit Zutaten, auch ungewöhnlichen. Gut möglich, dass da einer vom anderen abschreibt und zwangsläufig noch etwas hinzufügt. Doch wir alle haben Lieblingsgemüse und zu denen passen zwei, drei Gewürze und Kräuter, ein Spritzer Zitrone und bei Bedarf 1 TL Süße (Ahornsirup, Agavendicksaft, Honig) zum Abrunden. Es fehlt noch eine Auszeit im Kühlschrank, und fertig ist die kalte Suppe. Als Suppenbasis eignet sich neben der Gemüsebrühe auch ein Teil Buttermilch, Joghurt oder Sauerrahm, Sojamilch, Kefir und besonders apart: Kokosmilch.

Eine kalte Suppe aus rohen Zutaten, wie beim Gazpacho, funktioniert natürlich nicht bei allen Gemüsen. Vor allem nicht, wenn Bohnen, Erbsen und Kartoffeln im Topf sind. Vieles muss man zuerst garen und dann kaltstellen. Aber die Rote- Bete-Suppe ist roh machbar, wie ich überhaupt über jede Menge Rote-Bete-Variationen gestolpert bin. Rote Bete Gerichte haben in der osteuropäischen Suppenküche Tradition, darunter sind auch kalte Suppen. Neben der spanischen Gazpacho und der Roten Bete gibt es noch eine russische bzw. osteuropäische kalte Suppe mit langer Tradition, die mir ein wenig abgewandelt gut geschmeckt hat: Okroschka, gesprochen Akróschka.

Ich wünsche Ihnen und mir noch viele schöne Sommertage für leckere kalte Suppen.

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