Kartoffelklöse

photocrew - Fotolia.com
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Selbst gemachte Klöße aus rohen und gekochten Kartoffeln schmecken einfach besser als die aus der Packung.
 
Das brauchen Sie
 
(für 8–10 Klöße)
1,5 kg mehlig kochende Kartoffeln
180–200 ml Milch
1 EL Speisestärke
Salz
geröstete Brotwürfel
 
So geht’s
 
◆ Toast oder Brot in 1 cm große Würfel schneiden und in Butter rösten.
 
◆ 500 g Kartoffeln mit Schale kochen.
 
◆ Diese Kartoffeln so heiß wie möglich pellen und durch eine Kartoffelpresse drücken.
 
◆ Die restlichen Kartoffeln schälen und mit einer Kartoffelreibe sehr fein reiben.
 
◆ Die geriebenen Kartoffeln sofort auf ein Küchenhandtuch oder Seihtuch häufen, das Tuch zusammendrehen und fest drücken, sodass überschüssige Flüssigkeit in ein hohes Gefäß ausfließt. Die ausgepresste Kartoffelmasse in eine Schüssel geben und sofort mit kochender Milch übergießen und mit dem heißen Brei aus gekochten Kartoffeln bedecken.
 
◆ Nach 5–10 Minuten hat sich Stärke unten im Kartoffelwasser abgesetzt. Das Wasser abgießen und die Stärke zur Kartoffelmasse geben.
 
◆ Einen gehäuften TL Salz, eine Prise Muskat und 1 EL Stärke zur Kartoffelmasse geben und alles gut verrühren.
 
◆ Den Teig für einen Kloß auf die nasse Hand nehmen, 2–3 Brotwürfel in die Mitte drücken, den Teig darüberklappen und zu einem Kloß formen.
 
◆ Klöße in kochendes Wasser (etwa 3 Liter) gleiten lassen, die Hitze sofort reduzieren und die Klöße 20–25 Minuten ziehen lassen. Auf keinen Fall darf das Wasser sprudelnd kochen, sonst zerfallen die Klöße.
 
◆ Die Kartoffelklöße sollten rasch serviert und verzehrt werden, sobald sie erkalten werden sie fest.
 
So bleiben Klöße hell
 
Roh geriebene Kartoffeln verfärben sich an der Luft schnell grau. Früher wurde der Teig geschwefelt (Knödelhilfe). Wenn man die rohen Kartoffeln in kaltes Wasser reibt, in das vorher 1 TL Vitamin- C-Pulver oder etwas Essig gegeben wurde, bleiben sie ebenfalls hell. Die Kartoffelmasse muss danach sehr gründlich ausgedrückt werden.
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