Katzengras selber ziehen

Katzengras selber ziehen
Katzengras kann ganzjährig ausgesät werden. Es darf nicht gedüngt werden. Foto: iStockphoto.com / Okssi68

Im Winter kauen Katzen gerne an Zimmerpflanzen. Doch manche sind unverträglich oder sogar giftig. Gesundes Katzengras gibt es fertig im Topf oder zum selber aussäen.

Katzengras sollte man reinen Hauskatzen ganzjährig zur Verfügung stellen. Freigänger versorgen sich selber, doch im Winter bevorzugen auch sie das Gras im Zimmer.

Warum knabbern Katzen Gras?

Bei ihrer Katzenwäsche lecken die Tiere reichlich unverdauliche Haare auf, von denen sich im Magen einige zu dichten Knäueln verklumpen. Das Knabbern von Katzengras hilft ihnen, die Haarballen herauszuwürgen.

Wissenschaftler gehen davon aus, dass sich die Tiere über das grüne Futter auch mit bestimmten Nährstoffen versorgen, etwa Folsäure.

Was eignet sich als Katzengras?

Wichtig ist es, das richtige Gras anzubieten. Zyperngras zum Beispiel ist zwar ungiftig, kann aber wegen scharfkantiger Halme zu inneren Verletzungen bei der Katze führen.

Im Handel gibt es fertig gezogene Töpfe mit Katzengras. Wichtig ist, dass das Gras nicht mit Pflanzenschutzmitteln oder Dünger behandelt worden ist. Zur Sicherheit wird gekauftes Gras vor dem Servieren einmal gründlich gespült.

Zum Selberziehen gibt es spezielles Saatgut für Katzengras.

Katzengras selber ziehen

  • Das Saatgut wird in einer Schale oder einem Topf ausgesät und etwa mit 1 cm Erde bedeckt.
  • Als Substrat verwenden Sie am besten ungedüngte Garten- oder Aussaaterde.
  • Auf einer hellen Fensterbank und bei einer Zimmertemperatur zwischen 15 und 18 °C keimt das Saatgut innerhalb einer Woche.
  • Während der Keimung die Erde regelmäßig feucht halten (gießen oder sprühen).
  • Sobald das Gras etwa 10 cm gewachsen ist, können Sie es der Katze servieren.
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