Kerbelrübe anbauen

Die Kerbelrübe gehört wie Möhren, Petersilie und Kümmel zur Familie der Doldenblütler. 
 
Gesät wird in Reihen (Abstand 30 cm) im späten Sommer ab Mitte August; die Keimung findet nach dem Frost erst im Frühjahr statt. Die Pflanzen werden dann auf einen Abstand von 4 – 6 cm in der Reihe ausgedünnt. 
Im ersten Jahr bildet die Kerbelrübe eine Blattrosette und knollig verdickte Wurzeln und im zweiten Jahr die Blüten und Samen.
 
Da die Kerbelrübe von Natur aus an feuchte Standorte gewöhnt ist, sollte der Boden ab dem Zeitpunkt der Aussaat nicht austrocknen und feucht gehalten werden.
 
Am besten gedeihen die Pflanzen im Halbschatten in einem tiefgründig lockeren Boden, zum Beispiel in einem humusreichen Sandboden.
 
 
Ernten und lagern
 
Je nach Witterung und Boden erreichen die Rüben bis zum Zeitpunkt der Ernte im Sommer manchmal nur die Größe einer Murmel. Man pflanzt sie deshalb gleich wieder aus oder lagert sie in feuchtem Sand und legt sie spätestens im September wieder in die Erde (etwa 10 cm tief). Bis zum Sommer des folgenden Jahres wachsen sie zu fingerlangen Rüben heran. Geerntet wird im Juni/Juli – nachdem die Blätter vergilbt sind.
Nach der Ernte werden sie noch ein paar Monate mäusesicher gelagert, da die Wurzeln erst nach einer Reifezeit ihr Aroma entwickeln. Man bewahrt sie am besten – eingeschlagen in feuchtem Sand –  an einem kühlen, frostfreien Ort auf oder belässt sie – geschützt mit Mäusedraht – bis zum Spätherbst im Boden.
 
 
 

 

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