Kleine Gärtner

Kinder brauchen nicht viel, damit sie im Garten loslegen können. Mit der richtigen Ausstattung können Sie ihnen Lust aufs Gärtnern machen.

 

Endlich geht es wieder raus. Mit Handwerkszeug und vielen Ideen ziehen die Kinder los.
 
Gartengeräte für Kinder
 
Spielzeuggartengeräte gibt es in großer Auswahl. Doch was ist sinnvoll? Schubkarre, Gießkanne, Schaufel und Spaten gehören zur Grundausstattung.
 
Sehr günstiges Kinderspielzeug hat seine Grenzen und hält oft nicht einmal eine Saison. Starke Kerle und lebhafte Mädels können kräftig hinlangen. Dünnes Blech und zerbrechlicher Kunststoff sind dem oft nicht gewachsen. Achten Sie deshalb unbedingt auf Qualität. So vermeiden Sie Verletzungsgefahr. Außerdem geht es den Kindern wie uns Erwachsenen, nur mit gutem Werkzeug macht die Arbeit Spaß.
 
Im Spielzeughandel gibt es viele bunte Produkte, doch prüfen sie genau, ob diese den Kräften der Kinder standhalten, Schrauben und Verbindungen festsitzen und sich nichts verbiegen lässt. Obwohl die klassischen Gartengerätehersteller interessante und stabile Produkte führen, wird man nur mit großer Mühe im Handel fündig. Fragen Sie einfach in Geschäften gezielt nach.
 
Saatgutpaket für Kinder
 
Geduld und Feinfühligkeit ist gefragt, wenn Kinder mit Pflanzen umgehen. Besonders, wenn die Kinder das Heranwachsen ihres Pflanzennachwuchses miterleben dürfen. Ein Samenkorn in die Erde stecken und es sprießen sehen, ist Erwartung und Spannung.
 
Schnüren Sie den kleinen Gärtnern ein Samenpaket, das ihr Interesse weckt. Schneller Erfolg ist wichtig! Pflanzen, die schnell keimen, sind Radieschen, Kresse und Tagetes.
 
Kinder essen gerne von der Hand in den Mund. Gemüsesnacks, wie Cocktailtomaten, Fingermöhren, Minigurken oder Andenbeeren sind schnell weggenascht.
 
Kinder entdecken die Welt mit allen Sinnen. Besonders verlockend sind Pflanzen mit Düften nach Süßigkeiten wie die Schokoladenblume (Berlandiera lyriata), die nach Zartbitterschokolade duftende Schokoladen-Kosmee (Cosmos atrosanguineus) oder die Gummibärchenblume (Cephalophora aromatica). Leider sind diese Pflanzen aber nicht essbar!
 
Pflanzen mit essbaren Blüten sind hingegen besondere Genüsse. Schmackhafte Kapuzinerkresse-, Borretsch-, Zitronentagetes- und Malvenblüten lassen sich hübsch auf das Butterbrot arrangieren.
 
Misserfolg vermeiden
 
Kinder gehen an neue Aufgaben ganz unbefangen heran. Sie sollten die Kinder in jedem Fall mit Rat und Tat unterstützen, damit die Pflanz- und Saataktionen auch gelingen.
 
Kinder sollten den Einfluss von Temperatur und Wasser auf das Wachstum kennen lernen. Säen Sie deshalb wärmeliebende Pflanzen in Schalen auf der Fensterbank aus.Verwenden Sie als Aussaatschalen Produkte oder Abfall aus dem Haushalt, wie der leere Becher des Lieblingsjoghurts.
 
Weisen Sie die Kinder darauf hin, dass die Pflanzen von Anfang an Wasser brauchen – gleichmäßig und nicht zu viel, aber auch Schutz vor Frost und Schneckenfraß.
 
Quelle: Brigitte Goss, Bayerische Gartenakademie
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