Knollenfenchel

Erst im Oktober – spätestens Anfang November – räumt der Gemüsefenchel das Beet.

Die Pflanzen vertragen zwar einige Frostgrade, doch wenn man mit der Ernte zu lange wartet, trocknen die fleischigen Blätter zunehmend ein, sie werden zäh, hart und ungenießbar. Ihr feiner anisartiger Geschmack erhält dann eine unangenehm derbe, kräftige Note.
 
Fenchel für die Küche ernten
 
>> Die Pflanzen am Blätterschopf packen und vorsichtig aus der Erde ziehen.
 
>> Mit einem scharfen Messer die Wurzel knapp unterhalb des Knollenansatzes abschneiden.
 
>> Die Blattstängel auf etwa 5 cm einkürzen.
 
>> Die jungen, zarten inneren Blättchen eignen sich ebenfalls für die Küche (Salat, Suppe, Eintopf).
 
Knollenfenchel zum Lagern
 
>> Die Pflanzen mit der Hand aus der Erde ziehen.
 
>> Wenn die Erde fest ist oder das Herausziehen zu mühsam, den Fenchel mit der Grabgabel ausheben.
 
>> Grobe Erdschollen abschütteln oder abstreifen.
 
>> Beschädigte Blätter bis auf einen Stängelstumpf einkürzen.
 
>> Den Knollenfenchel in eine Kiste mit leicht angefeuchtetem, sauberen Sand einstellen oder in einem frostfreien Frühbeetkasten mit den Wurzeln eingraben. Auf genügend Abstand zwischen den Pflanzen achten.
 
>> Kühl und frostfrei aufbewahrt, bleibt Knollenfenchel auf diese Weise einige Wochen lang knackig frisch. 
 
 
Foto: uschi dreiucker  / pixelio.de 
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