Knollensellerie im Steckbrief

Knollensellerie im Steckbrief
Knollensellerie im Beet - Foto: nik0.0kin / stock.adobe.com

Bereits ab Mai kann das Doldengewächs als junger Sellerie mit kleinen Knollen geerntet werden. Der ausgewachsene Sellerie wird ab Oktober geerntet.

 

Botanik: Der Knollensellerie (Apium graveolens var. rapaceum) gehört zur Familie der Doldenblütler (Apiaceae) und ist wie der Stauden- und der Schnittsellerie ein Nachfahre des wilden Sumpfselleries.

Boden: nährstoffreich, humos, gleichmäßig feucht

Standort: sonnig

Vorziehen: ab März, optimale Temperatur: 17– bis 20 °C; die Samen nur dünn mit Erde oder Sand bestreuen (Lichtkeimer)

Pflanzen: von Mitte Mai bis Mitte Juni, in reichlich mit Kompost versorgte Erde

Abstand: zwischen den Pflanzen und zwischen den Reihen 40 cm

Pflegen: regelmäßig Hacken oder Mulchen, bei Trockenheit wässern

Düngen: während der Knollenbildung mehrmals mit Brennnessel- oder Beinwelljauche gießen; kalireich düngen (Beinwell, Holzasche)

Schützen: gegen Blattflecken (Septoria apiicola), weiter Fruchtwechsel (4 Jahre)

Mischkultur, gute Partner: Tomaten, Blumenkohl, Kopfkohl, Wirsing, Lauch, Bohnen

Ernten: vor den ersten stärkeren Frösten im Oktober oder November mit der Grabgabel aus dem Beet holen

Lagern: im kühlen, frostfreien Keller, Frühbeetkasten oder in einer Erdmiete

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