Komposttee herstellen und im Garten verwenden

Komposttee zubereiten und im Garten verwenden
Aus guter Komposterde entsteht nützlicher Komposttee - Foto: M. Schuppich / stock.adobe.com

Bauern und Gärtner verwenden den wässrigen Extrakt seit Jahrhunderten, um Pflanzen und Bodengesundheit zu stärken. Der Tee schützt wirksam vor Pilzen. So können Sie Komposttee herstellen.

Fragen zu diesem Thema stellen Gärtner in letzter Zeit öfters am kraut&rüben-Lesertelefon:

Was ist Komposttee und wie verwendet man ihn?

Komposttee enthält viele nützliche Mikroorganismen und wachstumsfördernde Stoffe. Die Zubereitung ist einfach: Kompost in Wasser einweichen und mehrere Tage ziehen lassen, dann abseihen, schon ist der Kompost-Tee fertig. Kompost, der nach der heißen Phase bereits abgekühlt ist, ist ideal für diese Zwecke. Sehr wirksam ist Regenwurmkompost. Komposte, die etwa 1/3 Mist (z. B. Pferdemist) enthalten, sind besonders reich an Mikroorganismen.

Komposttee hilft gegen Pilzerkrankungen

Pflanzen, die regelmäßig mit dem Tee rundum tropfnass eingesprüht werden, kurbeln ihre Abwehr an. Die Mikroorganismen aus dem Kompost hindern Mehltau-Pilze oder den Grauschimmel an der Ausbreitung. Den Tee 1:5 bis 1:10 mit Regenwasser verdünnen. Die Pflanzen alle 8–14 Tage vorbeugend einsprühen, am besten bei bewölkter Witterung.

Komposttee herstellen

  • Kompost mit Regenwasser (1:1) mischen,
  • warm aufstellen (20–25 °C),
  • täglich mehrmals umrühren,
  • nach etwa 1 Woche abseihen.
  • Den Tee möglichst frisch anwenden und innerhalb einer Woche verbrauchen.

So wirkt Komposttee an Pflanzen

  • Sämlinge: gegen Umfallkrankheit, sanfte Düngung
  • Erdbeeren: gegen Grauschimmel an den Früchten
  • Salate: gegen Grauschimmel
  • Tomaten, Kartoffeln: gegen Krautfäule
  • Rosen: gegen Echten Mehltau
  • Gurken: gegen Echten und Falschen Mehltau

 

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