Kräuter pflanzen oder säen?

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Fast alle Kräuter lassen sich durch Aussaat vermehren, aber bei wenigen ist es sinnvoll.

Staudenkräuter wie Bergbohnenkraut, Pfefferminze, Oregano, Salbei, Rosmarin, Zitronenmelisse oder Thymian brauchen vom Keimling bis zur erntefähigen Pflanze mindestens ein bis zwei Jahre. Wenn Sie nur ­wenige Exemplare desselben Gewürzes anbauen wollen, dann lohnt der Aufwand nicht. Kaufen Sie die Pflanzen lieber beim Gärtner.

Unbedingt aussäen, und zwar direkt ins Freiland, sollten Sie Kerbel, Dill, Rukola, Kresse und Kamille. Diese Einjährigen lassen sich nicht gerne verpflanzen. Außerdem hat es sich bewährt, von diesen Kräutern – sie landen schon nach kurzer Zeit in der Salatschüssel – nur wenige Pflanzen oder eine kurze Reihe auf einmal auszusäen. Lieber streuen Sie zwei Wochen später die nächste kleine Partie Samen aus, dann ernten Sie stets junge Blätter.

Basilikum sät man relativ dicht in Töpfe oder Aussaatkisten und setzt später 10 bis 20 Sämlinge gemeinsam in einen Topf um, damit ein buschiger Schopf heranwächst.

Diese Tabelle gibt eine Übersicht über die Ansprüche der wichtigsten Gartenkräuter.

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