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Kräuter pflanzen oder säen?

Fast alle Kräuter lassen sich durch Aussaat vermehren, aber bei wenigen ist es sinnvoll. Welche Kräuter man besser pflanzt. Mit Tabelle Kräuter-Ansprüche.

Kräuter pflanzen oder säen?
Kräuter pflanzen oder säen?

Staudenkräuter vom Gärtner

Staudenkräuter wie Bergbohnenkraut, Pfefferminze, Oregano, Salbei, Rosmarin, Zitronenmelisse oder Thymian brauchen vom Keimling bis zur erntefähigen Pflanze mindestens ein bis zwei Jahre. Wenn Sie nur ­wenige Exemplare desselben Gewürzes anbauen wollen, dann lohnt der Aufwand nicht. Kaufen Sie die Pflanzen lieber beim Gärtner.

Kräuter, die man besser aussät

Unbedingt aussäen, und zwar direkt ins Freiland, sollten Sie Kerbel, Dill, Rukola, Kresse und Kamille. Diese Einjährigen lassen sich nicht gerne verpflanzen. Außerdem hat es sich bewährt, von diesen Kräutern – sie landen schon nach kurzer Zeit in der Salatschüssel – nur wenige Pflanzen oder eine kurze Reihe auf einmal auszusäen. Lieber streuen Sie zwei Wochen später die nächste kleine Partie Samen aus, dann ernten Sie stets junge Blätter.

Basilikum sät man relativ dicht in Töpfe oder Aussaatkisten und setzt später 10 bis 20 Sämlinge gemeinsam in einen Topf um, damit ein buschiger Schopf heranwächst.

Die wichtigsten Gartenkräuter

  • Schnittlauch
  • Oregano
  • Dill
  • Petersilie
  • Basilikum
  • Bohnenkraut
  • Borretsch
  • Kerbel
  • Majoran
  • Bergbohnen-Kraut
  • Estragon
  • Lavendel
  • Zitronenmelisse
  • Pfefferminze
  • Pimpinelle
  • Rosmarin
  • Salbei
  • Sauerampfer
  • Thymian
  • Zitronentagetes
  • Chinesischer Lauch

Übersicht Tabelle Gartenkräuter

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