Heilpflanzen richtig sammeln

Heilpflanzen richtig sammeln
Dem Hirtentäschel werden blutreinigende Eigenschaften zugeschrieben. Nicht in der Schwangerschaft verwenden! - Foto: diesidie / stock.adobe.com

Welche Heilpflanzen kann ich jetzt sammeln und worauf sollte ich beim Sammeln achten?

Viele Heilpflanzen in Wald und Wiese können im August gesammelt werden. Diese Regeln soll man beachten.

Tipps zum Kräuter-Sammeln

● Sammeln Sie nur, was Sie eindeutig erkennen!

● Beste Sammelzeit ist der Vormittag, sobald der Tau abgetrocknet ist. Nicht bei Regen sammeln!

● Nicht geeignet sind Pflanzen an Straßen und am Bahndamm. Sie sind verunreinigt mit Dieselruß, Reifenabrieb, Unkrautmitteln oder Hundekot.

● Pflanzen auf Wiesen und an Feldrändern: Sie sind geeignet, vorausgesetzt sie sind frei von Pestiziden und Mineraldüngern.

● Auch wenn es verlockend wäre, bitte betreten Sie keine Naturschutzgebiete zum Sammeln!

● Auch in unberührter Natur werden Pflanzen von Krankheiten und Schädlingen geplagt. Meiden Sie Kräuter mit Fraßstellen, Flecken, Pilzbefall.

● Haben Sie eine gute und erlaubte Stelle gefunden, dann entnehmen Sie nur so viele Blätter und Blüten, dass die Pflanzen weiterleben und sich vermehren können.

● Entnehmen Sie nicht mehr, als Sie innerhalb eines Jahres verbrauchen. Sie werden dafür belohnt: mit reicher Ernte in den kommenden Jahren.

Diese Kräuter können Sie im August sammeln:

• Ackerstiefmütterchen
• Beifuß
• Dost
• Eisenkraut
• Erdrauch
• Frauenmantel
• Gänseblümchen
• Gänsefingerkraut
• Heidelbeeren
• Hirtentäschel
• Johanniskraut
• Malven
• Quendel
• Schachtelhalm
• Schafgarbe
• Steinklee
• Taubnessel

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