Rezept Kräutersuppe

Suppe mit jungen Brennesselblättern - Foto: istockphoto.com / foodandwinephotography

Sammeln Sie junge Kräuter für eine grüne Suppe. Im Frühling sind die Triebe zart und fein.

Nach einem langen Winter waren die Menschen seit jeher ausgehungert nach frischem Grün. Kaum spitzten die ersten Wildkräutertriebe aus der Erde, sammelte man sie für die Küche. Denn eine Suppe aus Frühlingskräutern schmeckt nicht nur gut, sie füllt auch die Vitamin- und Mineralstoff-Depots und kurbelt die Abwehrkräfte an.

Grüne Kräuter

Sammeln Sie die Kräuter an einem sonnigen Tag und einige Tage, nachdem der letzte Regen gefallen ist. Die jungen, hellen Frühjahrstriebe sind zart und im Gegensatz zu älteren Blättern noch nahezu frei von Bitterstoffen oder Oxalsäure. Schichten Sie die abgeschnittenen Kräuter locker in eine Schüssel oder einen Korb. Das zarte Grün sollte schnell verarbeitet werden, damit möglichst viele wertvolle Inhaltsstoffe erhalten bleiben.

Das brauchen Sie

Frühlingskräuter jeweils eine Hand voll (z.B. Brennnessel, Giersch, Kerbel, Löwenzahn, Petersilie, Sauerampfer, Schnittlauch, Spitzwegerich, Pimpinelle, Vogelmiere)

ausserdem:
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 l Gemüsebrühe
2 mehligkochende Kartoffeln
1 EL Butter
1EL Öl

So wird’s gemacht

> Zwiebeln, Knoblauchzehe und geschälte Kartoffeln sehr fein würfeln.
> Kräuter waschen und grob hacken oder kurz in den Mixer geben. Es soll kein Püree entstehen.
> Butter und Öl in einem Topf nicht zu heiß werden lassen.
> Zwiebel, Knoblauchzehe und Kartoffelwürfelchen zugeben und anschwitzen.
> Gemüsebrühe aufgießen, bei mittlerer Hitze 10 Minuten köcheln lassen.
> Gehackte Kräuter zugeben, unterheben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und sofort servieren.

Streuen Sie vor dem Servieren frische, klein gehackte Kräuter wie Dill, Schnittlauch oder Petersilie über die Suppe oder dekorieren Sie mit einigen Blüten von Gänseblümchen oder Veilchen.

 

 

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