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Kraut- und Braunfäule mit Hausmittel bekämpfen

Besonders bei nassem Wetter steigt die Gefahr, dass Kartoffeln und Tomaten Kraut- und Braunfäule bekommen. Mit Magermilch können Sie eine Infektion abwehren.

Krautfäule zeigt sich durch braune Flecken auf dem Laub und Früchten von Tomaten .
Krautfäule an Tomaten

Schwül-warmes Wetter und hohe Luftfeuchtigkeit oder andauernde Blattnässe begünstigen die Ausbreitung des Erregers Phytophthora infestans, der sowohl Tomaten als auch Kartoffeln befallen und vernichten kann.

Wie sieht ein Befall mit der Kraut- und Braunfäule aus?

Zu Beginn zeigen sich graugrüne Flecken auf dem Laub, die sich später braun bis schwarz verfärben. Als nächstes bilden sich an den Stängeln dunkle Flecken und an den Früchten bilden sich helle Stellen, die mit der Zeit braun und runzelig werden. Schließlich werden alle oberirdischen Teile braun und sterben ab, Kartoffelknollen bekommen graublaue Flecken sowie verbräuntes Fleisch und sind ungenießbar. 

Mittel gegen Kraut- und Braunfäule

Weil der Erreger flüssiges Wasser auf dem Laub braucht, um zu keimen, sollte man die Pflanzenoberfläche möglichst trocken halten. Das heißt, Tomaten unter eine Überdachung zu stellen und bei Tomaten wie auch Kartoffeln nur den Wurzelballen zu gießen, möglichst nicht das Laub. Stehen die Pflanzen unter freiem Himmel und regnet es viel, kann eine Behandlung mit verdünnter Magermilch helfen, der Krankheit vorzubeugen oder einen Befall im Anfangsstadium zu unterdrücken.

Milch als Pflanzenschutzmittel anwenden

Mischen Sie dazu 100 ml Magermilch mit einem Liter Wasser in einer Pflanzenspritze (Verhältnis 1:10) und benetzen Sie damit die gesamte Pflanze, auch die Blattunterseiten. Die Milch hinterlässt weißliche Flecken auf der Pflanze, davon sollten Sie sich aber nicht irritieren lassen. Verwenden Sie außerdem besser keine Vollmilch. Das darin enthaltene Fett begünstigt das Wachstum von Rußpilzen.

Je nach Witterung wird diese Prozedur wiederholt: bei feuchter Wärme etwa alle zehn Tage, bei heiß-trockenem Wetter etwa alle vier Wochen und auf jeden Fall nach einem Regenguss.

Krankes Laub muss weg

Ist ein Befall schon eingetreten, entfernen Sie die kranken Blätter, bevor Sie die Pflanze behandeln. Das Laub sollte nicht auf dem Komposthaufen, sondern in der Biotonne entsorgt werden.

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