Kürbis und Zucchini

Gurken-, Zucchini- und vor allem Kürbispflanzen benötigen außer sehr viel Wärme und einer üppigen Düngung auch große Mengen an Wasser, und zwar deutlich mehr als Salat, Möhren und andere Gemüsearten.
 
>> Die Früchte bestehen zu 90% (Kürbis) bis 97% (Gurke) aus Wasser und diese Speicher wollen gefüllt sein.
 
>> Außerdem haben sie große Blätter, die viel Wasser verdunsten.
 
>> Ihre Wurzeln dringen nicht tief in den Boden ein, weshalb sie Trockenheit schnell zu spüren bekommen.
 
>> Kürbisgewächse sind zudem Nährstofffresser. Da sie die meisten ihrer Nährstoffe mit dem Wasser aufnehmen, können sie nur wachsen, wenn die Erde, in der sie wurzeln, ausreichend feucht ist.
 
Besonders hoch ist der Wasserbedarf nach der Blüte, sobald die Pflanzen Früchte ansetzen. Sitzen die Kürbisgewächse in dieser heiklen Phase auf dem Trockenen, werfen sie Blüten und junge Früchte ab.
 
Wo sind die Wurzeln?
Es ist nicht leicht bei ausgewachsenen Kürbis- oder Gurkenpflanzen im Blattwirrwarr den Wurzelbereich zu finden. Erfahrene Gärtner markieren die Stelle deshalb sofort nach der Pflanzung mit einem Stock. Dank dieser Orientierungshilfe ist zielsicheres Gießen auch noch im August oder September möglich.
 
Auf Vorrat gießen
Gießt man das Wasser direkt auf die Erde, verdunstet je nach Witterung ein großer Teil. Viele Gärtner schränken diese Verluste ein, indem sie frühmorgens, wenn die Sonne noch flach am Himmel steht, ihre Pflanzen wässern. Wer große Töpfe oder Plastikflaschen ohne Boden kopfüber direkt neben den Wurzeln in die Erde steckt, leitet das Wasser direkt dorthin, wo es benötigt wird.  
 
 
  Foto: Marlies Schwarzin  / pixelio.de 
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