Kürbisse

Kürbisse sind jetzt kurz vor der Ernte. Bei Frostgefahr sollten Sie ein Vlies bereit halten.
 
 
Kürbisse gehören zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt und erleben seit einigen Jahren ein Renaissance in unseren Gärten.
Die orangefarbigen Früchte sind im Garten schön anzusehen. Wenn sie dort einen sonnigen Platz bekommen, dürfen Sie sich über den guten Geschmack der Kürbisse freuen.
 
Kürbisse im späten Sommer
 
Beim Anbau sollten Sie bedenken, dass alle Kürbisse frostempfindlich sind. In kalten Lagen halten Sie daher ab September Gemüsevlies bereit, um die Beete mit den reifenden Riesenbeeren bei nächtlicher Frostgefahr abzudecken.
 
Die üppig rankenden Pflanzen benötigen humus- und nährstoffreichen Boden sowie einen sonnigen Standort. Je mehr Sonne ihnen zur Verfügung steht, umso besser sind Aroma und Geschmack der Früchte.
 
Denken Sie daran, während des Wachstums und auch noch im Frühherbst viel zu wässern. Schieben Sie ein Holzbrettchen unter die auf dem Boden liegenden Kürbisse, damit sie nicht faulen oder von Drahtwürmern angefressen werden.
 
Richtig ernten
 
Den richtigen Erntetermin im Herbst/Spätsommer erkennen Sie an der Verfärbung und Verkorkung der Stiele und am hohlen Klang, wenn Sie auf die Frucht klopfen. Zu früh geerntete Kürbisse lassen sich nicht sehr lange lagern.
 
Lassen Sie bei der Ernte den Stiel an der Frucht, die vorerst einige Tage lang in einem möglichst warmen Raum nachtrocknen soll. Erst danach wird sie kühl aufbewahrt. Auf diese Weise härtet die Schale nach und der Kürbis ist lange lagerfähig.
 
Dicke Dinger
 
Der größte Kürbis der Welt hatte ein Gewicht von 570 kg! Falls Sie auch einen überdimensionalen Kürbis in Ihrem Garten züchten wollen, sollten Sie nicht mehr als zwei Früchte an der Pflanze lassen, damit alle Nährstoffe auch nur diesen Früchten zukommen.
 

Foto: Gischott  / pixelio.de

 

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