Mit Lampionblumen schmücken

Die dekorative Staude, die uns im Herbst mit ihren knallroten Blasen erfreut, kommt aus dem fernen Osten, wo sie als Symbolpflanze dient. 
 
Japanische Mönche pflanzen sie, um den Göttern mit den Lampions den Weg zu leuchten.
 
 
 
Lampionblumen in heimischen Gärten

Haben sie einmal Fuß gefasst, breiten sich Lampionblumen gerne aus und wuchern sonnige bis halbschattige Ecken schnell zu. Sie kommen mit fast jedem Boden zurecht, bevorzugen aber kalkhaltige, sandig-humose Erde.

Lampionblumen dekorativ

Lampionblumen halten über Monate ihre rote Farbe, vorausgesetzt sie wurden schonend getrocknet. Dazu stellen Sie die Blüten mit Stiel in ein Gefäß mit wenig Wasser an einen dunklen, warmen Ort. 

Füllen Sie regelmäßig Wasser nach. Die Pflanzen trocknen sehr langsam und behalten ihr natürliches Aussehen. 

Lampionblumen sehen toll aus in einem Gesteck mit Silberlingen, Hagebutten, getrockneten Schafgarben und Hortensienblüten, Weizenähren oder Mohnkapseln.

Als Vorhang, Fensterbild oder Raumteiler können Sie die Lampions wie Perlen auf Golddraht oder Bindfaden fädeln und mehrere Ketten nebeneinander aufhängen.

Bunt wird der Schmuck, wenn Sie zu den Lampions noch Blätter, Schneckenhäuser, Nüsse oder getrocknete Früchte verwenden. 

 
Im Advent machen sich die Lampions toll als „Kerzenersatz“: Um ein Buchsbäumchen oder einen Adventskranz Golddraht winden; Lampions nach Lust und Laune daran befestigen.
 
Foto: Joujou  / pixelio.de

 

 

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