Lauch – Steckbrief

Lauch - Steckbrief
Wintersorten von Porree werden bereits im Juni gesät - Foto: Graham / stock.adobe.com

Ob Lauch oder Porree, das feine und gesunde Gemüse kann mehrmals im Jahr gesät und geerntet werden. Verwendet wird der mildwürzige weiße Schaft. Die wichtigsten Fakten zu Anbau und Pflege.

Botanik:
Lauch oder Porree (Allium porrum) ist eine Kulturform des im Mittelmeerraum heimischen Ackerlauchs (Allium ampeloprasum). Wie die Küchenzwiebel und der Knoblauch gehört er zu den Lauchgewächsen (Alliaceae).

Standort:
sonnig, auf mittelschwerem, lehmig-humosem und durchlässigem Boden;

Aussaat:
Sommer-, Herbst- und Wintersorten werden ab Januar geschützt (unter Glas) und ab April im Freiland gezogen;

Pflanzung:
Abstand 30 x 15 cm,
tiefes Pflanzen in Furchen und regelmäßiges Anfüllen / Anhäufeln bleicht die Schäfte;

Düngen:
vor dem Anbau reichlich organisch düngen (z. B. 4 Liter Kompost / m2);
Nachdüngung während der Wachstumszeit (Pflanzenjauche);

Pflege:
sehr frühe Sätze mit Vlies abdecken;
jäten, hacken oder mulchen, im Sommer ausreichend wässern;

Gute Partner:
Möhren, Rettich, Sellerie, Wermut, Kohlarten, Kopfsalat, Spinat, Tomaten, Erdbeeren;

Pflanzenschutz:
Gemüseschutznetze beugen Befall von Lauchmotte, Lauchminierfliege (Zwiebelfliege) vor (Hauptflugzeiten April/Mai und Juli/August);
nicht mit frischem Mist / Kompost düngen,
befallene Pflanzen entfernen, nicht auf den Kompost geben.

Ernte:
je nach Sortenwahl von Juli bis April;

Winterlauch:
zu Winterbeginn mit Reisig, Stroh oder Vlies abdecken, oder an geschützter Stelle einschlagen.

 

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