Im Frühjahr wird Lavendel gepflanzt

Mit wüchsigen Sorten und einem regelmäßigen Schnitt lassen sich duftende Lavendel-Hecken oder Beet-Einfassungen ziehen.
Nicht nur in Frankreich, auch in England ist der Lavendel in Kultur und sein Duft ist in englischen Gärten und klassischen Parfüms bestimmend.
 
Die blaue Blume mit dem grauen Blatt erfreut sich bei uns wachsender Beliebtheit. Viele neue Sorten stammen aus dem englischen Downderry in den Farben Weiß, Rosa, Hellblau, Dunkelblau bis klassisch Lila oder Violett.
 
Mit wüchsigen Sorten und einem regelmäßigen Schnitt lassen sich duftende Lavendel-Hecken oder Beet-Einfassungen ziehen. Lavendel ist auch zur Bepflanzung von Böschungen oder Hügeln geeignet. Wer ausreichend Platz hat oder auf ein Stück Rasen verzichten möchte, kann nach klassischem Vorbild einige Lavendelreihen pflanzen.
 
Lavendel auf den Hügel setzen
 
In Kent hockt der Lavendel auf kleinen Hügeln wie man sie von Kartoffelfeldern kennt. Durch diese Erhöhung wird der Wurzelraum besonders gut durchwärmt, denn die Sonne erreicht ihn so auch von den Seiten. Auf diese Weise vergrößert sich auch die wolkige Erntefläche. Und genau das ist der Effekt, der für uns die Schönheit und Sanftheit der Lavendelfelder ausmacht.
 
Für eine Freilandpflanzung des Lavendels im heimischen Garten benötigt man lockeren, gut wasserdurchlässigen und kalkhaltigen Boden, denn zu viel Wasser verträgt er nicht. Ein sonniger Standort ist perfekt. Gepflanzt wird im Frühjahr, sobald nicht mehr mit Nachtfrösten zu rechnen ist.
 
Rückschnitt ist wichtig
 
Da es sich bei Lavendel um einen Halbstrauch handelt, der von Natur aus von unten verkahlt, ist ein Rückschnitt wichtig, um die Pflanze zu motivieren, aus dem sogenannten alten Holz wieder frisch auszutreiben. Der Zeitpunkt für den richtigen Schnitt ist genau dann, wenn die Blüten verwelkt sind. Sie sehen dann zwar meistens immer noch schön aus, sollten aber dennoch abgeschnitten werden. Schneidet man früh genug, besteht die Chance, dass die Pflanzen aufgrund der Wärme noch einmal Kraft schöpfen und ein weiteres Mal blühen.
 
Beim Rückschnitt des Strauches sollte man mutig zurückschneiden, es kann bis zur Bleistiftdicke ins alte Holz geschnitten werden. Umso beherzter der Rückschnitt erfolgt, um so mehr wird das Wachstum angeregt und das Vergreisen der Pflanze verhindert.
 
Quelle: GPP/Downderry
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