Letzter Termin: Beerensträucher schneiden

Schnitt an Beerensträuchern
Foto: rodimovpavel/stock.adobe.com

Am besten verkraften Beerensträucher einen Schnitt nach der Ernte im Sommer, weil dann die Wunden zügig verheilen. Wer diesen Termin versäumt hat, bekommt jetzt eine letzte Gelegenheit zum Nachholen.

Johannisbeeren, Stachelbeeren und andere Beerensträucher tragen nur viele, große und gut schmeckende Früchte, wenn sie regelmäßig geschnitten werden.

Wer den Sommertermin verpasst hat, greift spätestens im Winter zur Schere. Dem Gärtner bietet dieser Termin den ­Vorteil, dass das blattlose Gehölz es ihm ermöglicht, schnell zu beurteilen, an ­welchen Zweigen er die Schere ansetzen muss. Wer auch den Wintertermin versäumt hat, hat in diesen Wochen noch eine letzte Gelegenheit zur Schere zu greifen, und zwar solange die Sträucher nicht ­ausgetrieben haben. Denn je weiter der Austrieb fortgeschritten ist, desto stärker bremst das Entfernen von Zweigen das Wachstum und schwächt die Pflanze.

Zur Erinnerung: Jeder Beerenstrauch sollte nach dem Schnitt aus etwa 8–10 Trieben bestehen, und zwar 1, 2 und 3 Jahre alte. Alle anderen, überzähligen Triebe entfernt man bodentief und stummelfrei. Nach dem Schnitt erhalten die Sträucher frischen Kompost.

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