Löffelkraut – Steckbrief

Steckbrief: Löffelkraut
Die vitaminreichen Blätter schmecken scharf-würzig wie Kresse - Foto: Martina Berg / stock.adobe.com

Scharf aber gut: Löffelkraut regt den Stoffwechsel an und vertreibt die Frühjahrsmüdigkeit. Einst haben Seefahrer sich damit gegen Skorbut geschützt.

  • Viele Namen für Löffelkraut:
    Löffelkresse
    Froschlöffel
    Skorbutkraut
    Bitterkresse
    Scharbocksheil
  • Botanik:
    Das Echte Löffelkraut (Cochlearia officinalis) gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae) und ist mit Senf, Rettich, Brokkoli, Meerrettich, Kopfkohl, Steckrübe, Rukola und Kresse verwandt.
  • Heimat:
    Ursprung liegt im Norden Europas
    Vorkommen an den Küsten und sumpfigen Gebieten im Binnenland
  • Standort:
    sonnig bis halbschattig
  • Boden:
    humos, feucht bis nass
    gedeiht selbst auf salzhaltigen Böden
  • Aussaat:
    ins Freiland entweder im März/April
    oder im August/September
  • Abstände:
    zwischen den Reihen 20 cm
    nach dem Auflaufen in der Reihe auf 10– bis 15 cm vereinzeln.
  • Anbau im Topf:
    ganzjährig möglich
  • Blüte:
    Mai bis Juni
    lockt zahlreiche Insekten an
  • Düngen:
    vor dem Austrieb im Frühjahr etwas Kompost
    nach der Haupternte etwas Kompost
  • Pflegen:
    Boden gleichmäßig feucht halten
    mulchen
    Wildkräuter jäten
    Boden lockern
  • Ernten:
    nach Bedarf die jungen Grundblätter pflücken
    Ernte nahezu rund ums Jahr möglich
    außer während der Blütezeit, dann sind die Blätter ungenießbar scharf.
  • Verwenden:
    als Salatbeigabe
    als Würzkraut
    auch die Blüten lassen sich roh und gekocht verwenden
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