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Löffelkraut – Steckbrief

Scharf aber gut: Löffelkraut regt den Stoffwechsel an und vertreibt die Frühjahrsmüdigkeit. Einst haben Seefahrer sich damit gegen Skorbut geschützt.

Steckbrief: Löffelkraut
Die vitaminreichen Blätter schmecken scharf-würzig wie Kresse

Viele Namen für Löffelkraut:

Löffelkresse

Froschlöffel

Skorbutkraut

Bitterkresse

Scharbocksheil

Botanik:

Das Echte Löffelkraut (Cochlearia officinalis) gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae) und ist mit Senf, Rettich, Brokkoli, Meerrettich, Kopfkohl, Steckrübe, Rukola und Kresse verwandt.

Heimat:

Ursprung liegt im Norden Europas

Vorkommen an den Küsten und sumpfigen Gebieten im Binnenland

Standort:

sonnig bis halbschattig

Boden:

humos, feucht bis nass

gedeiht selbst auf salzhaltigen Böden

Aussaat:

ins Freiland entweder im März/April

oder im August/September

Abstände:

zwischen den Reihen 20 cm

nach dem Auflaufen in der Reihe auf 10– bis 15 cm vereinzeln.

Anbau im Topf:

ganzjährig möglich

Blüte:

Mai bis Juni

lockt zahlreiche Insekten an

Düngen:

vor dem Austrieb im Frühjahr etwas Kompost

nach der Haupternte etwas Kompost

Pflegen:

Boden gleichmäßig feucht halten

mulchen

Wildkräuter jäten

Boden lockern

Ernten:

nach Bedarf die jungen Grundblätter pflücken

Ernte nahezu rund ums Jahr möglich

außer während der Blütezeit, dann sind die Blätter ungenießbar scharf.

Verwenden:

als Salatbeigabe

als Würzkraut

auch die Blüten lassen sich roh und gekocht verwenden

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