Löffelkraut – Steckbrief

Steckbrief: Löffelkraut
Die vitaminreichen Blätter schmecken scharf-würzig wie Kresse – Foto: MBerg / panthermedia.net

Scharf aber gut: Löffelkraut regt den Stoff-wechsel an und vertreibt die Frühjahrs-müdigkeit. Einst haben Seefahrer sich damit gegen Skorbut geschützt.

Namen:
• Löffelkresse • Froschlöffel • Skorbutkraut • Bitterkresse • Scharbocksheil

Botanik:
Das Echte Löffelkraut (Cochlearia officinalis) gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae) und ist mit Senf, Rettich, Brokkoli, Meerrettich, Kopfkohl, Steckrübe, Rukola und Kresse verwandt.

Heimat:
• Ursprung liegt im Norden Europas
• Vorkommen an den Küsten und sumpfigen Gebieten im Binnenland

Standort:
• sonnig bis halbschattig

Boden:
• humos, feucht bis nass
• gedeiht selbst auf salzhaltigen Böden

Aussaat:
• ins Freiland entweder im März/April
• oder im August/September

Abstände:
• zwischen den Reihen 20 cm
• nach dem Auflaufen in der Reihe auf 10– bis 15 cm vereinzeln.

Anbau im Topf:
• ganzjährig möglich

Blüte:
• Mai bis Juni
• lockt zahlreiche Insekten an

Düngen:
• vor dem Austrieb im Frühjahr etwas Kompost
• nach der Haupternte etwas Kompost

Pflegen:
• Boden gleichmäßig feucht halten
• mulchen
• Wildkräuter jäten
• Boden lockern

Ernten:
• nach Bedarf die jungen Grundblätter pflücken
• Ernte nahezu rund ums Jahr möglich
• außer während der Blütezeit, dann sind die Blätter ungenießbar scharf.

Verwenden:
• als Salatbeigabe
• als Würzkraut
• auch die Blüten lassen sich roh und gekocht verwenden

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