Lorbeer überwintern

iStockphoto.com / mtreasure
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Bei guten Bedingungen kann Lorbeer sogar einige Minusgrade vertragen.
 
Lorbeer ist eine dankbare Kübelpflanze, die bei guter Pflege uralt werden kann und gelegentlich sogar von der Großmutter an den Enkel vererbt wird. Die aromatischen Blätter sind ein beliebtes Küchengewürz.
 
An die Kälte gewöhnen!
 
Abgehärtete Lorbeerbäume vertragen Minustemperaturen von -5 bis -7 °C. Sie ertragen sogar kurzzeitig durchgefrorene Wurzelballen, ohne dass die Pflanzen leiden.
 
Wenn sich die Südländer jedoch nicht nach und nach auf die sinkenden Temperaturen einstellen können, sondern vom Frost überrascht werden, werfen sie ihre Blätter ab. Sie treiben allerdings spätestens im Frühjahr wieder aus, sofern die laublosen Pflanzen im Winter nicht zu viel gegossen wurden.
 
Richtig überwintern
 
Lorbeer überwintert am besten an einem hellen Ort bei 3 bis 5 °C. Er gehört zu den immergrünen Gehölzen, das heißt, normalerweise sind die Bäumchen rund ums Jahr belaubt. Deshalb benötigen sie regelmäßige Wassergaben, auch im Winter.
 
Verwenden Sie kalkarmes und angewärmtes Wasser zum Gießen. Werden die Bäumchen zu groß, lassen sie sich bequem zurückschneiden. Am besten geschieht dies im zeitigen Frühjahr (März, April) vor dem Umzug ins Freie.
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