Malvenrost vorbeugen und vermeiden

Malvenrost vorbeugen und vermeiden
Gesunde, wunderschöne Stockrosen - Foto: helmutvogler / stock.adobe.com

Stockrosen (Alcea rosea) sind beliebte Bauerngartenblumen, die leider vom Malvenrost geplagt werden. Wie die Pilzkrankheit aussieht und wie Sie sie vermeiden.

Malvenrost (Puccinia malvacearum)

Trotz der imposanten Erscheinung der Stockrosen verzichten manche Gärtner auf deren Anbau, da der Malvenrost ­ihnen die Freude verleidet. Doch gegen Malvenrost kann man etwas tun.

Malvenrost vorbeugen und eindämmen

Kranke Blätter entfernen: Das rechtzeitige Entfernen kranker Blätter verzögert den Ausbruch der Krankheit, stoppt den Pilz allerdings nicht. Im Herbst keine Pflanzenreste auf dem Boden liegen lassen. Befallene Blätter nicht auf dem Kompost, sondern im Hausmüll entsorgen.

Der richtige Standort: Stockrosen benötigen einen ­sonnigen Standort und lockeren, gut durchlüfteten und nährstoffreichen Boden.

Abstand halten: Nicht zu dicht pflanzen oder säen.

Feuchtigkeit vermeiden: Beim Gießen sollten die Blätter nicht nass werden. Am besten direkt an die Wurzeln gießen.

Stockrosen stärken: Blattstärkende Pflanzen-Brühen aussprühen, mit Steinmehl stäuben. Vorbeugend mit Schachtelhalm-Brühe spritzen, Rainfarn-Tee anwenden.

Widerstandsfähige Sorten pflanzen:

Stockrosen-Hybriden sind resistente Kreuzungen

Ein enger Verwandter der Stockrose, der Echte Eibisch (Althaea officinalis) bleibt vom Malvenrost verschont.

Inzwischen gibt es Kreuzungen zwischen beiden Arten. Zur Freude der Züchter bleiben Park-Hybriden (Alcalthaea) und deren Nachkommen rostfrei.

Unter Gärtnern beliebt sind vor allem die Sorten ‘Parkallee’ (cremegelbe Blüten, purpurfarbene Staubbeutel), ‘Parkfrieden’ (zartrosa Blüten) und ‘Parkrondell’ (rosa Blüten). Die drei ­Gartenschönheiten blühen von Juli bis zum ­ersten Frost.

Wie sieht Malvenrost aus?

  • An der Blattunterseite, an den ­Stielen und Stängeln erscheinen kleine, weiße Pusteln.
  • Diese färben sich später braunrot. Auf der Oberseite sind nur kleine, gelbliche Flecken sichtbar.
  • Später vergrößern sich die fleckigen Stellen und vertrocknen. Bei starkem Befall vertrocknet das gesamte Blatt und fällt ab.
Ein vom Malvenrost befallenes Stockrosenblatt – Foto: kazakovmaksim / stock.adobe.com

 

 

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