Mangold anbauen und ernten

Mangold im Beet
Mangold mag ein sonniges Plätzchen im Beet. Foto: L.Bouvier/stock.adobe.com

Mangold ist ein beliebtes Gemüse, das nicht nur lecker, sondern auch sehr nährstoffreich ist. Was es beim Anbau von Mangold zu beachten gilt und wann der richtige Zeitpunkt für die Ernte ist, erklären wir nachfolgend.

Wann und wie sollte man Mangold anbauen?

Von dem Blattgemüse gibt es zwei Arten, den Blattmangold und den Rippen- oder Stielmangold. Beide Arten werden im April ausgesät. Das Beet sollte vorab – am besten schon im Herbst – mit Kompost und etwas organischem Dünger vorbereitet werden. Auch wenn der Frühling die gewöhnliche Zeit für die Aussaat ist, kann man Mangold auch noch bis Ende Juli säen. Diese späten Kulturen schaffen es auch über den Winter, müssen aber mit Laubdecken geschützt werden.

So sät man Mangold richtig aus:

  • Blattmangold benötigt 30 cm Abstand zwischen den einzelnen Reihen und 15 bis 20 cm Abstand innerhalb.
  • Rippenmangold benötigt 40 cm Reihenabstand und ebenfalls 40 cm Abstand innerhalb dieser.

Sprießen die Pflänzchen nach dem Keimen zu dicht aneinander, empfehlen wir, einige der Sämlinge zu entfernen, damit die Jungpflanzen genügend Platz im Beet haben.

Tipp: Die richtigen Nachbarn im Gemüsebeet sind wichtig. Mangold verträgt sich gut mit Möhren! Welches Gemüse sich außerdem gut miteinander im Beet macht, erklären wir im Artikel: Mischkultur: Welche Gemüse passen zusammen >>

Die richtige Pflege für Mangold im Beet

Mangold braucht viel Feuchtigkeit, deshalb empfehlen wir, die Pflanzen am besten zu mulchen und im Lauf des Jahres etwas nachzudüngen. Das wird idealerweise mit einer Jauche aus Brennnessel oder Comfrey gemacht.

Tipp: Wie man Brennnesseljauche selbst herstellen kann, zeigen wir im Video: Brennnesseljauche selber machen >>

Wann und wie man Mangold ernten kann

Blattmangold wird nach acht bis zehn Wochen, nachdem er angepflanzt wurde, geerntet, Stielmangold nach zehn bis zwölf Wochen. Dabei können während des ganzen Sommers immer wieder die äußeren Blätter abgetrennt und verwendet werden. Wichtig: Das Herz bleibt erhalten, damit die Pflanze nachwächst.

Da Mangold ein Dauergemüse ist, kann er auch noch nach den ersten Frösten geerntet werden. Wenn man ihn im Gewächshaus anbaut, ist die Ernte sogar ganzjährig möglich!

Verwendung von Mangold in der Küche

Stielmangold: Die in Stücke geschnittenen, gekochten oder gedünsteten Stiele sind eine gute Beilage zu Kartoffeln, Nudeln oder Fleisch, sie können mit Käse überbacken und in verschiedenen Soßen gegart werden. Die dünneren, rotstieligen Sorten eignen sich besonders für Spargelsalat.

Blattmangold: Die Blätter bereitet man wie Spinat zu, jedoch ist die Kochzeit etwas kürzer.

Mangold hat neben Eiweiß, Kohlenhydraten und etwas Fett auch wertvolle Mineralstoffe und Vitamine, zum Teil mehr als Spinat. Selbst der Eisengehalt ist höher.

Unser Rezepttipp: Omelette mit Mangold >>

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