Anbau von Mangold

Das beliebte Gemüse kann ab April ins Freiland gesät werden.  

Von dem Blattgemüse gibt es zwei Arten, den Blattmangold und den Rippen- oder Stielmangold.

Verwendung in der Küche

Stielmangold: Die in Stücke geschnittenen, gekochten oder gedünsteten Stiele sind eine gute Beilage zu Kartoffeln, Nudeln oder Fleisch, sie können mit Käse überbacken und in verschiedenen Soßen gegart werden. Die dünneren, rotstieligen Sorten eignen sich besonders für Spargelsalat.

Blattmangold: Die Blätter bereitet man wie Spinat zu, jedoch ist die Kochzeit etwas kürzer.

Die Blätter enthalten neben Eiweiß, Kohlenhydraten und etwas Fett auch wertvolle Mineralstoffe und Vitamine, zum Teil mehr als Spinat. Selbst der Eisengehalt ist höher.

Aussaat

Beide Arten werden im April ausgesät auf ein Beet, das (am besten schon im Herbst) mit Kompost und etwas organischem Dünger vorbereitet wurde.

Blattmangold benötigt 30 cm Reihenabstand und 15 bis 20 cm Abstand in den Reihen.

Rippenmangold benötigt 40 cm Reihenabstand und ebenfalls 40 cm Abstand in den Reihen.

Sie können auch noch bis Ende Juli säen. Diese späte Kulturen können überwintern, müssen aber mit Laubdecken geschützt werden.

Pflege:

Mangold braucht viel Feuchtigkeit, deshalb am besten mulchen und im Lauf des Jahres etwas nachdüngen, am besten mit einer Jauche aus Brennessel oder Comfrey.

Ernte:

Blattmangold ernten Sie nach acht bis zehn Wochen, Stielmangold nach zehn bis zwölf Wochen. Sie können während des ganzen Sommers immer wieder die äußeren Blätter abtrennen und verwenden. Das Herz bleibt erhalten, damit die Pflanze nachwächst.
Mangold ist ein Dauergemüse, das auch nach den ersten Frösten noch geerntet werden kann, im Gewächshaus sogar ganzjährig.
Foto: uschi dreiucker / pixelio.de
Teilen