Meisenschnabel

Kurt Bouda  / pixelio.de
Kurt Bouda / pixelio.de

Der Schnabel einer Meise passt sich im Winter dem Nahrungsangebot an und wird robuster.

Etwa 40 % unserer heimischen Brutvogelarten verbringen die ungemütliche Jahreszeit in wärmeren Gefilden. Dazu gehören Insektenfresser wie Grasmücken- oder Schwalbenarten, die im Winter in unseren Breiten keine Nahrung mehr finden.

Doch einige Vögel können ihren Stoffwechsel fast komplett von Insektennahrung auf vegetarische Kost umstellen. Blau- und Kohlmeisen, die im Sommer zum Großteil von Kleintieren leben, ernähren sich im Winter vor allem von Sämereien.

Sogar die Form ihres Schnabels ändert sich mit den Jahreszeiten und passt sich der Nahrung an. Im Sommer ist der Schnabel filigran, um gut kleine Insekten aufzusammeln. Im Winter werden die Schnäbel robuster und kommen als Meisel zum Einsatz, um Samenschalen aufzuhacken.

Foto: Kurt Bouda  / pixelio.de
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