Mini-Kiwi

Die Mini-Kiwi benötigt als Kletterpflanze wenig Platz und sie ist robust und pflegeleicht. 
 
Die Früchte schmecken roh, aber auch als Marmelade, Kompott oder Kuchenbelag.
 
Robuste Fruchtpflanze
 
Mini-Kiwis (Actinidia arguta) die manche Botaniker auch Scharfzähniger Strahlengriffel nennen,  stecken Kälte problemlos weg. Die robuste Schlingpflanze punktet mit vielen guten Eigenschaften. 

 

Die kleine Schwester der großfrüchtigen Kiwi ist besonders hart im Nehmen. Während die Kleine aus subpolaren Zonen stammt, ist die Große in den Subtropen zu Hause.
 
Wer Früchte ernten möchte, pflanzt diese Kiwi ebenso wie die großfrüchtigen Verwandten paarweise in den Garten, denn weibliche und männliche Blüten sitzen auf verschiedenen Pflanzen. Ein Mini-Kiwi-Paar liefert für den Frischverzehr reichlich Früchte.
 
 
Steckbrief Mini-Kiwi

 
Heimat: kalte Regionen Asiens (Himalaya, Sibirien)
 
Wuchs: linkswindende Schlingpflanze
 
Erziehung: am Klettergerüst, Drahtzaun, Holzspalier;
 
Höhe 2–3 m
 
Austrieb: im März; Frühjahrstriebe sind frostgefährdet; die Pflanze treibt allerdings neu durch; Blüten entstehen nur an Frühjahrstrieben
 
Blüte: spät, Ende Mai bis Juni; zweihäusig, es gibt männliche und weibliche Pflanzen
 
Bestäubung: durch (Wild-)Bienen, Hummeln und Wind
 
Standort: lichter Schatten, halbsonnig bis sonnig, windgeschützt
 
Boden: humos, luftig locker, leicht sauer, die Erde sollte nie austrocknen; bei kalkhaltigem Boden ist auf stets ausreichend feuchte Erde zu achten
 
Abstand: zwischen den Pflanzen 2 m,
1 männliche Pflanze versorgt 5–7 weibliche mit Pollen
 
Temperatur: verträgt Frost bis –30 °C, mag keine pralle Hitze
 
Pflege: mulchen, im Frühjahr mit Kompost düngen;
bei jungen Pflanzen Triebe locker an Kletterhilfe anbinden, das sie umschlingen können
 
Schnitt: im Frühjahr abgestorbene Triebe entfernen; ältere Pflanzen auslichten
 
Pflanzenschutz: widerstandsfähig gegen Krankheiten und Schädlinge  
 
Früchte: reifen je nach Sorte ab Ende September, Anfang Oktober, etwa stachelbeergroß, glattschali, reich anVitamin C (etwa 200mg/100g)
 
Ertrag: ab dem 3. Jahr nach der Pflanzung, bis 5 kg Früchte/Pflanze
 
Geschmack: wildfruchtig, feigenähnlich mit einem Hauch Stachelbeere
 
Verwendung: roh, mit der Schale essen (lässt sich auch leicht abziehen),
gekocht als Marmelade, Kompott, Kuchenbelag, Saft;
 
Inhaltsstoffe: Vitamin C (200–400 mg%), Mineralstoffe (Calcium, Kalium, Eisen)
 
Sorten: ‘Maki’, ‘Ambrosia’, ‘Ken’s Red’, ‘Weiki’; männliche: ‘Nostino’ 
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