Minze vermehren

Spätestens nach 3 bis 4 Jahren sollte Pfefferminze das Beet räumen.
 
Anschließend wäre es gut, 4 bis 5 Jahre lang keine Pfefferminze mehr dort anzubauen, auch keine Verwandten, andere Lippenblütler wie Basilikum, Lavendel, Salbei, Thymian oder Zitronenmelisse.
 
Pfefferminze vermehrt man über:
 
■ Stecklinge (im Frühjahr und Sommer)
■ Wurzelausläufer (im Herbst)
 
Wurzeln ernten
 
Die Wurzeln verlaufen flach unter und auf dem Boden. Jede Pflanze bildet zahlreiche, weit verzweigte Ausläufer (Stolonen). Man hebelt die Pflanzen mit der Grabgabel aus dem Boden, sammelt sie in einer flachen Kiste und sortiert die bewurzelten Ausläufer aus.
 
Zum Vermehren eignen sich:
 
■ am besten 10 – 20 cm lange,
■ unter der Erde gewachsene helle Wurzeln,
■ die mindestens 3 bewurzelte Stellen (Knoten) haben.
■ Oberirdisch verlaufende oder bereits verholzte Wurzeln wachsen auch weiter, aber nicht so zuverlässig wie die weichen, weißen. 
 
Pfefferminze pflanzen
 
■ Die Wurzelstücke legt man im Abstand von wenigen Zentimetern hintereinander
■ in 10 cm tiefe Furchen,
■ gießt gründlich,
■ füllt Erde auf und
■ drückt oder klopft diese fest an, damit alle Wurzelteile engen Kontakt mit dem Boden haben. 
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